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Lifting

Kosmetische Korrekturen an Haut und Unterhautgewebe bilden die Basis für die klassischen ästhetischen Operationen am Gesicht. Allein im letzten Jahr wurden hier zu Lande 4.000 Faceliftings durchgeführt.

Anwendungsgebiete

Die zwei großen Verjüngungsmaßnahmen im Gesicht heißen Stirnlift und Facelift. Bei dieser Form des Liftings werden Unterhautgewebe und Oberhaut gestrafft, überschüssiges Hautgewebe wird entfernt.

Vor allem die Straffung des Unterhautgewebes (SMAS) führt zu dauerhaften Ergebnissen.

Auch erschlaffte mimische Muskulatur kann gestrafft werden. Starke Faltenbildung, schlaffe Gesichtszüge, hängende Wangen, hängende Oberlider und faltige Hälse lassen sich auf diese Weise glätten. Auch bei diesem Eingriff kommt es – wie bei jeder Beautykorrektur- auf die persönlichen Voraussetzungen des Patienten an. Haut, die durch jahrelange intensive Sonnenbestrahlung stark gealtert ist, kann auch durch ein Lifting nur bedingt verjüngt werden. Hier sind zusätzliche Maßnahmen wie z.B. ein Peeling erforderlich. Patienten, die viel rauchen, müssen eher mit einer schlechten Wundheilung und mit der Bildung störender Narben rechnen. Beim Facelift erreicht man die besten Ergebnisse mit Anfang 40. In diesem Alter ist die Haut noch ausreichend elastisch und der Verjüngungseffekt hält deshalb besonders lange vor. Oft sind hier kleine Liftings an Mund und Augen ausreichend. Mit etwa 60 Jahren wünschen die meisten Patienten ein „großes Facelift“.

Was man beachten sollte:

Auch bei einem umfangreichen Facelift-Programm sollten Patienten bedenken, dass alle Korrekturen und Verjüngungsmaßnahmen nicht für die Ewigkeit sind.

Derartige chirurgisch-ästhetische Eingriffe schaffen einen Verjüngungseffekt, der 5 bis 10 Jahre anhält, doch der Alterungsprozess an sich lässt sich dadurch nicht aufhalten. Achten Sie auf einen mäßigen Genuss von Tabak, Alkohol und Sonnenbaden. Derartige schlechte Angewohnheiten und auch Unmengen von Kosmetika können das Ergebnis eines Faceliftings negativ beeinflussen.

Außerdem sollten Sie wissen, dass sich senkrechte Falten um den Mund mit dieser Form der Straffung nicht korrigieren lassen. Dafür kann man besser ein Peeling-, Laser- oder Unterspritzungsverfahren einsetzen.

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