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Bewegung
Eigentlich genügt es schon, daran zu erinnern, dass Bewegung das Gegenteil von Sitzen ist. Die Stunden, die wir im Auto, vor dem Fernseher oder am Laptop verbringen, gelten – sobald es mehr als vier Stunden täglich sind – als ernsthaftes Gesundheitsrisiko.
Die sitzende Lebensweise steht in engem Zusammenhang mit Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Leiden und Schlaganfall, mit dem Metabolischen Syndrom einschließlich Diabetes, sowie mit Rückenschmerzen und der gefährlichen Knochenerkrankung Osteoporose.
Selbst die wirksamsten Nahrungsergänzungen können die Effekte von Bewegungsmangel nicht zur Gänze ausgleichen. Es führt leider kein Weg daran vorbei an
- entweder dreimal oder öfter pro Woche 20 bis 30 Minuten gezielter sportlicher Betätigung
- oder an fünf Tagen in der Woche 30 Minuten moderatem Gehen oder einer ähnlichen Art der Bewegung.
Regelmäßige körperliche Betätigung reduziert die Risiken eines vorzeitigen Todes, schützt vor Darmkrebs, bewahrt vor Depression und Angstzuständen, verbessert die Gesundheit von Knochen, Muskeln und Sehnen und hilft Älteren das vermeiden von Stürzen.
Auch die psychologischen Effekte sind bemerkenswert. Körperliche Betätigung hebt die Selbstachtung, verbessert die Stimmungslage, hilft gegen Stress und hält Depressionen fern.
Übrigens fand die britische Gesundheitsbehörde bei einer breitangelegten Studie heraus: Sex ist noch besser als Sport.
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