6. Natürliche Aphrodisiaka

Sexualität ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens.

Neben der Fortpflanzung dient sie Menschen allen Alters als sinnlicher Genuss. Um diesen jedoch auskosten zu können, bedarf es einer hormonellen Balance, die mit fortschreitenden Lebensjahren mehr und mehr gefährdet ist. Hierbei kann richtige Ernährung hilfreich sein.

„On fait l’amour comme on mange.“

Zunächst einmal das Augenscheinliche: Isst man über die Maßen ungesunde Fette, verspürt man ein Völlegefühl, das nicht dazu verleitet, sich seinem Partner oder seiner Partnerin leidenschaftlich zu nähern. Zudem können ungünstige Nahrungsmittel einen rapiden Abfall des Testosteronspiegels hervorrufen.

Testosteron ist sowohl beim Mann als auch bei der Frau für die Libido verantwortlich.

Das Hormon Testosteron wird in den Hoden beziehungsweise in den Eierstöcken gebildet. Durch ungesunde Fette sinken die Testosteron-Werte drastisch, die Libido sinkt. Werden hingegen die schlechten Cholesterinwerte gesenkt, steigt die Lust wieder relativ schnell.

Zudem hat man erkannt, dass der richtige Testosteronspiegel auch eine Gewichtsreduktion nach sich zieht.

Die Natur hat ein reichhaltiges Angebot an verschiedenen Pflanzen bereitgestellt, die libido- und potenzfördernd wirken. Aphrodisiaka können an drei verschiedenen Punkten ansetzen:

  1. Sie können die Durchblutung fördern,
  2. Sie können die Nerven stimulieren,
  3. Sie können die Wirkung, aber auch die Ausschüttung wichtiger Hormone wie etwa des Testosterons beeinflussen.

Ein guter Hahn wird nicht fett.

Häufig setzen Aphrodisiaka – der Name leitet sich von der griechischen Göttin Aphrodite her –  auch an mehreren Punkten gleichzeitig an, können also sowohl die Libido durch Nervenstimulation als auch die Durchblutung fördern.

Hektik und Leistungsdruck lassen die Erotik im Alltag zu kurz kommen. Daher erfahren Lebensmittel, von deren aphrodisierender Wirkung bereits die Griechen und Römer wussten, eine regelrechte Renaissance.

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Granatapfel

Granatapfel

Der Granatapfel war in der griechischen Antike das Liebesmittel schlechthin. Die Liebesgöttin Aphrodite wurde sowohl mit dem Granatapfel als auch mit der Blüte des Baumes abgebildet. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf die sexuell stimulierende Wirkung. Die Frucht enthält tatsächlich die Substanz Piperidin, die für die leicht anregende Wirkung verantwortlich sein dürfte.

Hafer

Der grüne Hafer ist ein natürliches Aphrodisiakum.

Ginseng

Ginseng wird als hochwirksames Aphrodisiakum gepriesen, weil es Kraft, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit verbessern kann. In China wird Ginseng seit 5000 Jahren auch zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes verwendet.

Zink

Viel Zink befindet sich in Austern. Zink ist ein hochwirksames Aphrodisiakum, was bereits Casanova zu schätzen wusste.

Maca gilt als das natürliche Viagra aus Peru. Es stammt aus einer dem Rettich verwandten Wurzel und war schon den Inkas als energie-, libido- und erektionsfördernde Substanz bekannt.

Wenn Inkakrieger in den Kampf zogen, nahmen sie Maca.

War eine Stadt aber einmal erobert, schritten die Generäle rigoros ein und verboten ihren Soldaten den weiteren Konsum von Maca, um die Frauen der eroberten Stadt vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Die Wurzel ist reich an Aminosäuren, die für ihre sogenannten Glücksbotenstoffe bekannt sind.

Yamswurzel

Die Yamswurzel gibt Energie und fördert die Ausdauer. Daher ist diese Wurzel ein sehr gutes Aphrodisiakum.

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Gelee

Royale & Blütenpollen Von Bienen gesammelte Blütenpollen spezieller Pflanzengattungen beeinflussen das Sexualleben positiv. Studien über diese spezielle Pollenmischung (fermentierte Pollen und Gelee Royale) zeigten, dass durch den Konsum die Libido gesteigert und die Leistungsfähigkeit verbessert wird.

Vanille

Bei den Indianern Südmexikos war Vanille eine heilige Pflanze. Sie brauten aus den Schoten und Kakaobohnen aphrodisierende Getränke. Eine perfekte Kombination. Denn Vanille überzeugt durch ihren unverkennbaren Duft. Unbewusst reagiert der Körper darauf mit Lust. Kakao hingegen enthält  belebendes Koffein, sogenanntes Phenylethylamin – das ist ein Stoff, der gute Laune macht. Ob das erotisierende Getränk tatsächlich hilft, ist auszuprobieren.

Trüffel

Angeblich soll Trüffel sowohl Frauen als auch Männer in Schwung bringen. Diesen Ruf verdankt er weder der Form noch den Inhaltsstoffen, sondern vorwiegend dem Geruch. Denn dieser Pilz enthält eine Substanz namens Androstenol, die nach Schweiß riecht und auf die Schweine und Menschen gleichermaßen reagieren. Dies ist auch der Grund, warum Schweinedamen so erfolgreich bei der Trüffelsuche sind. Eigentlich erwarten sie sehnsüchtigst einen Eber, finden aber nur Pilze.

Da sich auch im menschlichen Schweiß Androstenol befindet, empfinden vor allem Männer das Trüffelaroma als stimulierend.

Cayennepfeffer, Ingwer und Zimt

Zimt

Scharfe Gewürze wie etwa Cayennepfeffer können das Sexualleben wieder in Schwung bringen. Ihre besondere Eigenschaft: Sie wirken blutgefäßerweiternd.

Cayennepfeffer etwa enthält Capsaicin. Dieses fördert den Stoffwechsel und bringt die Blutzirkulation in Schwung. Cayennepfeffer kann übrigens auch einem hohen Cholesterinspiegel entgegenwirken, was vor Arteriosklerose schützt, die eine Hauptursache bei sexuellen Problemen ist. Aber auch andere Gewürze wie Ingwer oder Zimt regen die Blutzirkulation an.

Horny

Horny ist ein neues Lifestyle-Getränk. Es beinhaltet unter anderem Maca, Ginseng und Rotklee. Das heißt, es ist nicht nur äußerst gesund, stimulierend und erfrischend, sondern auch ein Anti-Aging-Cocktail der besonderen Art.

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