Anti-Aging News 03/2007

Anti-Aging News 03/2007

+++ TITELTHEMEN +++

So bleibt der Mann länger Mann

Testosteron, das wichtigste Sexualhormon, wirkt auch auf verschiedene Zielorgane, an die in diesem Zusammenhang kaum gedacht wird: Gehirn, Muskulatur, Knochen, Haut, Haare und Blutbildung Während Männer altern, erleben sie einen...  weiterlesen weiterlesen
 

Powerstoff DMAE

Fünf Dutzend Biostoffe helfen uns bei der Informationsübertragung - dieser ist einer der wichtigsten Das A in DMAE steht für Amin, das E für Ethanol, denn es handelt sich um einen...  weiterlesen weiterlesen
 

AMD – Ihr Auge sollten Sie nicht riskieren!

Kein Witz: Falsche Ernährung ist der größte Feind unserer Sehorgane. In jedem Kochbuch steht: „Die Augen essen mit.“? Aber nicht die Optik zählt, sondern die Nährstoffe. Es droht ein Altersleiden,...  weiterlesen weiterlesen
 

Botenstoffe der Lebensqualität

Vergessen Sie das Geburtsdatum! Die individuelle Hormonsituation sagt über Ihr biologisches Alter sehr viel mehr aus Anders als die Menopause stehen die Begriffe Andropause, Somatopause und Adrenopause noch nicht einmal in...  weiterlesen weiterlesen
 

1. Folge – Ägypten – Die Sehnsucht nach Jugend und Schönheit bis ans Lebensende wurde schon Hunderte Generationen vor uns geboren

Die Sehnsucht nach Jugend und Schönheit bis ans Lebensende wurde schon Hunderte Generationen vor uns geboren Zuerst baten Priester die Götter um Erhaltung der Frische und Vermeidung der Altersschwäche. Dann entdeckten...  weiterlesen weiterlesen
 

Ich bin dann mal hinterm Horizont…

Ist es vielleicht ein Hape-Kerkeling-Effekt? Wander-Boom nach der Pilgerfahrt des multibegabten Unterhaltungskünstlers

Urplötzlich ist Wandern kein Gähn-Wort mehr! Wer in der Freizeit noch nicht Wälder und Auen, Täler und Berge durchstreift, hat den aktuellsten Gesundheits-Trend verpasst. Begriffe wie „frische Luft“ und „Bewegung“ klingen nach wie vor antiquiert. Aber die Wiederentdeckung der Füße ist top-aktuell – und gesund vom Kopf bis zu den Zehenspitzen.

Was ist passiert? Nach 20 Jahren Fernseh-Stress schnallte ein Liebling der Nation, Hape Kerkeling, einen elf Kilo schweren Rucksack um und begab sich auf eine 600 Kilometer lange Pilgerreise durch Frankreich und Spanien nach Santiago de Compostela.

Sein bestverkauftes Erlebnis-Buch und seine Lesungen haben Hunderttausende wieder auf die Bewegungsform gebracht, die zu Recht als angeborene Sportart gilt.

Niemand kann sich herausreden, er habe keine Gelegenheit dazu. In der Großstadt, in den Alpen, am frühen Morgen, nachts – theoretisch können wir immer und überall wandern. Wir Mitteleuropäer sind überdies reich gesegnet. Kaum eine Region dieser Welt hat auf so kleinem Raum eine solche Vielfalt an Sprachen, Geschichten, Menschen, Landschaften, Traditionen,  Kulturen und Brauchtum zu bieten wie der Alpenbogen.

Wo über Jahrhunderte Kaufleute, Träger und Soldaten unterwegs waren, bestimmen heute Freizeitsportler das Bild.

Das Laufen in der freien Natur belohnt nicht nur die Sinne, auch den Körper. Ganz nebenbei werden Gelenke und Bänder, Herz und Kreislauf trainiert. Nicht eine Anstrengung trägt Früchte, sondern vor allem Dauer und Häufigkeit. Meßbarer Erfolg beginnt schon mit zwei bis drei halben Stunden Bewegung unter freiem Himmel. Zum Erfolg trägt eine gute Ausrüstung bei. Naturgemäß sind das Allerwichtigste die Schuhe. Für eine normale Wanderung genügt schon ein fester und wasserdichter Outdoor-Schuh.

Schuhe immer nachmittags kaufen. Im Laufe des Tages schwellen die Füße an. Am besten die Wandersocken mitbringen.

An der Ferse muss der Wanderschuh fest sitzen, die Zehen müssen frei beweglich sein. Das vermeidet Blasen. Beim Bergabgehen dürfen sie vorne nicht anstoßen. Blutergüsse drohen! Fachgeschäfte halten einen Stein-Parcours parat, zum Ausprobieren.

Kunstfaser-Obermaterial macht den Schuh eher wasserdicht. Dickes Lederfutter reduziert die Atmungsaktivität. Die wird durch Mash-Gewebe verbessert – allerdings ist der Schuh damit mechanisch nicht so beanspruchbar. Niemals mit neuen Schuhen auf Wanderung gehen.

„Ich bin dann mal weg, meine Reise auf dem Jakobsweg“

von Hape Kerkeling

Die ungewöhnliche Reise begann an einem sonnigen Junimorgen und dauerte sechs Wochen: von St.-Jean-Pied-de-Port über schneebedeckte Gipfel der Pyrenäen, durch das Baskenland, Navarra und Rioja bis nach Galicien.

Seine Reise auf dem Jakobsweg beschrieb TV-Entertainer Hape Kerkeling auf 352 Seiten in „Ich bin dann mal weg“ (Piper-Verlag)

Wie gut die Kleidung ist, erweist sich nach einigen Stunden. Weit wichtiger als die beliebten Regenjacken oder Ponchos ist das Darunter. Wandern, speziell in höheren Lagen, ist aber auch schweißtreibend und kann abkühlend sein. Deshalb empfiehlt sich das Zwiebel-Prinzip: mehrere Lagen übereinander.

Zu unterst Funktionswäsche. Sie transportiert den Schweiß weg von der Haut. Darüber leichte, wärmende Fleecehemden sowie Jacken, die Wind und Feuchtigkeit abhalten und dabei atmungsaktiv sind. Mindestens ein zweites Paar Socken zum Wechseln gehört ebenfalls zur Grundausrüstung.

Das alles passt mühelos in einen Tagestour-Rucksack mit einem Fassungsvermögen von 20 bis 30 Liter. Was fehlt noch? Ja, Erste-Hilfe-Set, Sonnenschutz und eine Wanderkarte der Region. Übrigens empfiehlt es sich, auf Tour die Wegmarkierungen alle noch einmal mit der Karte zu vergleichen.

Es gibt Unterschiede: Große Menschen wandern schneller als kleine, Untrainierte sind langsamer als Professionelle. Generell gilt jedoch: Auch diese Sportart darf anstrengen! Ideal ist, wenn die Wanderer sich noch bequem unterhalten können. Mit etwas Umsicht können Sie Blasenbildung, Wundwandern und Hautreizungen vermeiden. Bereits mehrere Tage vor dem Start sollten Sie die Füße mit zinkoxidhaltiger Salbe und mit Hirschtalg immer wieder eincremen. Als ideale Gangart hat sich ein elastisches Bewegen mit fließendem Abrollen der Füße herauskristallisiert. Immer erst die Ferse, dann der Ballen.

Alle zwei Stunden empfiehlt sich eine Rast, mit Picknickdecke und Imbiss aus dem Rucksack. Bewährte Imbissvarianten: belegte Vollkornbrote; senkrecht durchgesteckte Zahnstocher sichern Tomate und Gurke. Radieschen, Paprika, Karotten sind wahre Vitaminpakete. Ideale Getränke für das Minimum von zwei Tageslitern sind: Wasser, Saftschorlen und ungesüßter Tee.

Aktuelle Infos:
www.wanderverband.de

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