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Arthritis & Arthrose

Bohrende Schmerzen, steife Gelenke, stark eingeschränkte Bewegung – in Deutschland sind mehr als acht Millionen Menschen von Gelenkerkrankungen betroffen. Ungefähr ein Viertel davon leidet unter teilweise zermürbenden Dauerschmerzen, die durch...  weiterlesen weiterlesen
 

Osteoporose

In Deutschland leiden etwa sieben Millionen Menschen an der Volkskrankheit Osteoporose. Die meisten von ihnen sind Frauen in und vor allem nach den Wechseljahren. Jede vierte Frau über 50 leidet...  weiterlesen weiterlesen
 

Milch und Eier stärken Knochen

Milch enthält viel Calcium und gilt somit als gute Vorbeugung gegen brüchige Knochen im Alter, die sogenannte Osteoporose. Doch auch das tierische Eiweiß der Milch stärkt die Knochen. Bisher galt...  weiterlesen weiterlesen
 

Augenerkrankungen

Unsere Augen arbeiten täglich auf Hochtouren. Sie funktionieren scheinbar ohne regelmäßiges Training und Pflege. Räumliches Sehen, Farbsehen, Unterscheiden von hell und dunkel, nah und fern sind für uns selbstverständlich. Doch auch die Leistungen unserer Augen lassen mit der Zeit nach, verschleißbedingte Augenerkrankungen nehmen zu.

Die Beeinträchtigung des Sehvermögens hängt neben dem Alter auch von erblicher Veranlagung und einer bewussten Lebensführung ab. Umwelteinflüsse wie Abgase, Zigarettenqualm und starke UV-Strahlung fördern außerdem die Abnutzung der Augenlinsen.

Altersabhängige Makuladegeneration (AMD)

Bei altersbedingter Makuladegeneration werden die Zellen der Makula allmählich zerstört.

Die Makula ist der zentrale Bereich der Netzhaut, einer lichtempfindlichen Zellschicht im hinteren Bereich des Augapfels. Über die Netzhaut empfängt das Auge Bilder der Umwelt und sendet diese dann über den Sehnerv ins Gehirn. Die Makula ist als empfindlichster Teil der Netzhaut für das zentrale Sehen verantwortlich. Sie ermöglicht es, Details zu erkennen, zu lesen, Fernsehen zu schauen etc.

Bei einer Beschädigung der Makula
können schwerwiegende Sehverluste auftreten.

In den meisten Fällen tritt die Erkrankung zuerst in einem Auge auf, sie kann aber nach einiger Zeit auch auf das zweite übergehen. Die Beeinträchtigung kann anfangs durch das gesunde Auge ausgeglichen werden, so dass die Krankheit zunächst unerkannt bleibt. Später werden Betroffene durch einen verschwommenen Fleck auf die Krankheit aufmerksam, der sich weiter ausbreitet.

Diabetische Retinopathie

Bei Diabetikern ist der Zuckeranteil im Blut unnatürlich hoch, der Stoffwechsel ist gestört. An den Blutgefäßen können sich Ablagerungen bilden, die oft eine chronische Durchblutungsstörung der Netzhaut zur Folge haben.

Davon sind nach 10 bis 15 Jahren rund zwei Drittel aller Diabetiker betroffen. Durch die richtige Behandlung kann die Krankheit zum Stillstand gebracht werden. Bei Nichterkennung führt sie zu völliger Erblindung.

Grauer Star

Man spricht beim Grauen Star auch vom „Altersstar“, da er meistens erst bei Menschen über 60 Jahren auftritt. Er entsteht durch die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Betroffene sehen nur noch durch einen Schleier, der im Laufe der Zeit dichter wird.

Meistens hängt die Erkrankung mit dem
im Alter verlangsamten Stoffwechsel zusammen.

Auslöser für den Grauen Star können aber auch angeborene Fehlbildungen sein, Augenverletzungen oder Allgemeinerkrankungen wie Diabetes. Erste Anzeichen für den Grauen Star sind Lichtempfindlichkeit und unscharfes Sehen.

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Altersweitsichtigkeit

Bei jungen Menschen kann sich die Augenlinse optimal an schnell wechselnde Entfernungen anpassen. Mit zunehmendem Alter lässt diese Verformbarkeit der Linsen nach, Betroffene haben dann Schwierigkeiten, Gegenstände in der Nähe genau zu erkennen. Die Augen müssen in vielen Fällen mit einer Sehhilfe korrigiert werden, damit die Lesefähigkeit weiterhin gewährleistet ist.

Trockene Augen

Tränenflüssigkeit schützt die Hornhaut der Augen vor dem Austrocknen. Vor allem bei älteren Menschen wird dieser Tränenfilm nicht mehr ausreichend produziert, es kommt zu Reizungen und krankhaften Veränderungen der Hornhaut.

Risikofaktoren für diese „Trockenen Augen“ sind neben dem Alter auch Medikamente, Umwelteinflüsse und eine mangelhafte Flüssigkeitszufuhr.

Typische Symptome der Erkrankung sind Trockenheit in den Augen, Brennen, verklebte Augenlider am Morgen, starke Lichtempfindlichkeit und starker Tränenfluss. Vor allem der sinkende Östrogenspiegel während der Wechseljahre scheint für das Austrocknen der Augenschleimhäute verantwortlich zu sein.

Etwa jede dritte Frau, die nach den Wechseljahren keine Östrogenbehandlung macht, leidet unter trockenen Augen. Im Zusammenhang mit einer Hormonbehandlung treten diese Beschwerden dagegen nur in drei Prozent der Fälle auf.

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