++NEWS++TIPPS++TRENDS++

Augenerkrankungen

Unsere Augen arbeiten täglich auf Hochtouren. Sie funktionieren scheinbar ohne regelmäßiges Training und Pflege. Räumliches Sehen, Farbsehen, Unterscheiden von hell und dunkel, nah und fern sind für uns selbstverständlich. Doch...  weiterlesen weiterlesen
 

Übersäuerung

Übersäuerung ist die Basis für möglicherweise mehr als 150 Krankheiten! Es war Dr. Louis Pasteur, der Keime als Auslöser von Krankheiten entdeckte. Damals glaubte die Medizin an den Sieg über jedes...  weiterlesen weiterlesen
 

Bewegung beugt Brustkrebs vor

Je mehr sich eine Frau bewegt – über die gesamte Lebenszeit gerechnet –, desto seltener wird sie später an Brustkrebs erkranken. Diese Schutzwirkung ist allerdings bei jüngeren Frauen noch nicht...  weiterlesen weiterlesen
 

Depressionen

Vier Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Depressionen – jeder kann irgendwann davon betroffen sein. Depressive Erkrankungen können in unterschiedlichen Formen und in jeder Altersphase auftreten. Sie unterscheiden sich von einem einfachen Stimmungstief und verursachen in vielen Fällen sogar Selbstmordgedanken oder -handlungen.

Eine Depression ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die auf eine Stoffwechselstörung im Gehirn zurückgeführt wird. Auch erbliche Faktoren spielen eine Rolle.

Die häufigsten Symptome einer Depression sind Schlaflosigkeit, schwere Müdigkeit, verlorenes Selbstvertrauen, Konzentrationsprobleme, Angst, Nervosität, Appetitlosigkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, Magen- oder Rückenschmerzen.

Viele Betroffene geben ihre Interessen auf, verlieren den Kontakt zu Freunden und Verwandten und können ihren Alltag bald nicht mehr alleine bewältigen. Insgesamt erkranken Frauen häufiger als Männer. Auf jeden Fall wird die Erkrankung bei ihnen leichter diagnostiziert, da Frauen einem Arzt gegenüber eher über Ängste und Stimmungsschwankungen sprechen als Männer. Doch auch Kinder und Jugendliche können bereits schwere Depressionen entwickeln.

Altersdepression nach traumatischen Erlebnissen

Jede schwierige Situation, jedes Verlusterlebnis macht anfällig für depressive Verstimmungen.

Besonders häufig sind daher auch ältere Menschen betroffen, denn der Alterungsprozess geht oft mit zahlreichen Verlusterlebnissen einher: Angefangen bei der neuen sozialen Rolle als Rentner bis hin zum Verlust des Lebenspartners, der Wohnung oder der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Ursache für eine depressive Erlebnisverarbeitung ist in solchen Fällen die emotionale Überforderung oder Einsamkeit.

Bei derartigen psychischen Erkrankungen, die auf traumatische Ereignisse oder Umwelteinflüsse von außen zurückzuführen sind, spricht man von psychogener Depression.

Altersdepression ohne erkennbaren Auslöser

Depressionen, die scheinbar ohne erklärbare Ursache auftreten, nennt man endogen, das bedeutet „von innen kommende“ Depression. Gründe für die Entstehung einer endogenen Depression sind bisher nicht bekannt, aber es wurde beobachtet, dass sie familiär gehäuft auftreten.

Altersdepression infolge körperlicher Veränderungen

Depressionen, die im Zusammenhang mit organischen Krankheitsbildern entstehen, nennt man somatogene Depressionen. Sie sind damit körperlich begründbar.

Bei den somatogenen Depressionen wird außerdem zwischen symptomatischen und organischen Depressionen unterschieden. Erstere treten gehäuft in Krisenzeiten auf, z.B. in der Pubertät oder in den Wechseljahren, organische Depressionen sind auf Veränderungen des Körpers zurückzuführen und können in Zusammenhang mit Krebstumoren, Epilepsie oder Schlaganfällen entstehen.

Wechseljahrdepression

Während der Wechseljahre ist der Körper auch seelischen und geistigen Beeinträchtigungen ausgesetzt. Vor allem Frauen leiden unter sogenannten Wechseljahrdepressionen, denn bei Männern sinkt der Hormonspiegel langsamer.Beschwerden treten daher seltener und weniger ausgeprägt auf.

Depressive Verstimmungen in den Wechseljahren kündigen sich an mit vermehrter Weinerlichkeit, länger anhaltender trauriger Verstimmung, verstärkter Ängstlichkeit, sowie einer starken inneren Unruhe, Anspannung, Nervosität, Reizbarkeit, Erschöpfung und anhaltender Mattigkeit.

Neben der Hormonumstellung sind auch psychosoziale Belastungen im höheren Alter für seelische Beeinträchtigungen verantwortlich. Die Kinder sind aus dem Haus, der Partner wird fremd, viele Frauen fühlen sich unattraktiv, sexuell nicht mehr „funktionstüchtig“. Hinzu kommt die Beschäftigung mit der „Endlichkeit der eigenen Existenz“ und mit dem eigenen Tod.

Nach oben Nach oben