Bewegung beugt Brustkrebs vor
Je mehr sich eine Frau bewegt – über die gesamte Lebenszeit gerechnet –, desto seltener wird sie später an Brustkrebs erkranken. Diese Schutzwirkung ist allerdings bei jüngeren Frauen noch nicht erkennbar, sondern erst nach den Wechseljahren. Das zeigt eine Untersuchung an je 1200 Brustkrebspatientinnen und gesunden Vergleichspersonen in Kanada.
Im Allgemeinen tritt Brustkrebs mit zunehmendem Alter immer häufiger auf. Laut Untersuchung erkranken jedoch die Frauen, die sich ihr Leben lang viel bewegt haben, nach den Wechseljahren um etwa ein Drittel seltener an Brustkrebs, als die Frauen, die sich wenig bewegt haben.
Bei Nichtraucherinnen und bei Frauen, die keinen Alkohol trinken, macht der Unterschied sogar mehr als die Hälfte aus. Bei der Schutzwirkung Bewegung spielt die Gewichtsreduktion übrigens keine Rolle, denn sie zeigt sich unabhängig vom Körpergewicht.


