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Übersäuerung: Korrektur durch Korallen
Übersäuerung ist die Basis für möglicherweise mehr als 150 Krankheiten!
Es war Dr. Louis Pasteur, der Keime als Auslöser von Krankheiten entdeckte. Damals glaubte die Medizin an den Sieg über jedes Leiden. Der Chemiker und Biologe wiegelte ab: „Der Keim selbst ist gar nichts – das innere Milieu ist alles.“ Heute, 148 Jahre später, lautet der Begriff „biologisches Milieu“, und es ist stärker gefordert denn je. Es umfasst den Verdauungstrakt, das Blut, das Lymphsystem, den urologischen Trakt sowie die Zwischengewebe und ihre Flüssigkeiten. Leben und Sterben entscheiden sich hier, auf zellulärer Ebene.
Milliarden Zellen sorgen als Arbeitsbienen des inneren Milieus für die Aufrechterhaltung der Grundversorgung: Blutkreislauf, Atmung, Energiefreisetzung, Hormongeschehen, Gewebeerneuerung, Wasser- und Elektrolythaushalt, Verdauung und Ausscheidung.
Jede einzelne unserer Milliarden Zellen ist von der Anlage her laugen-salzig, auch alkalisch genannt. Nur in diesem Zustand funktionieren sie klaglos. Deshalb müssen die Regelsysteme unter allen Umständen alkalisch bleiben.
Das wird den Zellen jedoch nicht leicht gemacht. Während der Energiegewinnung produzieren sie rund um die Uhr Stoffwechselabfälle – leider völlig saure. Sie enthalten Kohlensäure, verwandte Substanzen und Giftstoffe. Der Großteil der von uns bevorzugten Lebensmittel erhöht ebenfalls die Säurelast für den Organismus: Fleisch, Käse, Mehl, Süßigkeiten, Kaffee und Alkohol, zum Beispiel. Auch körperliche Anstrengung und sogar belastende Gefühle produzieren Säuren. Sogar Stress, Hektik und andere Faktoren unserer modernen Zeit sind derartige Krankmacher. Mit anderen Worten: Die Bausteine unseres Organismus sind alkalisch, aber ihre täglich anfallenden Aktivitäten müssen im Säurebereich angesiedelt werden. Diese ätzenden Stoffe können großen Schaden anrichten und werden deshalb möglichst sofort beseitigt, neutralisiert und entgiftet. Dafür gibt es eigene Puffersysteme. Die wichtigsten: die Lunge, das Blut, die Nieren und eine vollwertigere Ernährung. Mehr und mehr wird die siegreiche Gratwanderung zwischen krank machender Ansammlung von Säuren (Azidose) oder der unnatürlichen Verschiebung des Gleichgewichts im Blut nach der alkalischen Seite (Alkalose) zur ersten Verteidigungslinie.
Der rechnerische Messwert (pH, für Potenz und Hydrogen) des Säure-Basen-Haushalts wurde von 1 bis 14 angelegt. Die Zahl 7 markiert die neutrale Mitte. Alle lebensnotwendigen Aktivitäten funktionieren nur in dem für sie vorgesehenen Spielraum. Für Urin schwankt er stark zwischen 4 (sehr krank) und 8. Der pH-Wert des Blutes ist extrem stabil und leicht basisch, also etwas höher als 7. Er wird im gesunden Organismus zwischen 7,36 und 7,44 in einem sehr engen Korridor reguliert. Dafür wird kontinuierlich ein bestimmtes Calciumphosphat benötigt.
Der pH-Wert lässt sich einfach ermitteln. Es macht großen Sinn: Die durch Fehlernährung oder versteckte Krankheiten verlorenen Vorräte an Mineralien können leicht wieder aufgefüllt werden. Für Ihren persönlichen pH-Test benötigen Sie: pH-Papier (Apotheke), Bleistift, Papier, 1 Zitrone. | |
SPUCKE-TEST | ZITRONEN-TEST |
Der pH-Wert des Mundes liegt immer unter jenem des Blutes. Das hängt mit dem Luftzugang und der besonderen Bakterienflora zusammen. Dennoch lässt der pH-Wert der Spucke sehr gute Rückschlüsse auf die Zustände im extrazellulären Bereich zu. So wird der Test durchgeführt: Zwei Stunden nichts essen. pH-Papier direkt (ohne Finger) mit Spucke anfeuchten. Sie können auch in eine Tasse spucken und das Papier dort damit tränken. Das feuchte pH-Papier verfärbt sich. Vergleichen Sie dieses Farbfeld mit der mitgelieferten Farbskala. Dieser Test sollte eine Messung zwischen 6,4 und 7 ergeben. Schreiben Sie das Ergebnis auf. Liegt der Wert unter 6,3, sollten Sie unter allen Umständen Ihren Basen-Vorrat auffüllen! | Der pH-Wert des Mundes reagiert plötzlich auf extreme Säure. Denn im Normalfall wird der Gaumenbereich jetzt mit Basen überflutet. So testen Sie, ob diese Reaktion bei Ihnen erfolgt. Besonders interessant ist ein direkter Vergleich, wenn Sie den Spucke-Test (zuerst) und den Zitronen-Test (wenige Minuten anschließend) nacheinander durchführen. So wird der Test durchgeführt: Zwei Stunden nichts essen. Pressen Sie den Saft einer halben Zitrone in 50 ml (etwas mehr als ein Eierbecher) Wasser. Nicht süßen. Benetzen Sie den gesamten Gaumenbereich, ehe Sie alles trinken. Messen Sie siebenmal, jeweils im Abstand von einer Minute, den pH-Wert (Anleitung wie beim Spucke-Test.). Notieren Sie jedes einzelne Ergebnis. Dieser Test sollte idealerweise eine Messung von 8 oder mehr ergeben. Weniger - siehe Auswertung. |
Individuelle Zitronen-Test-Auswertung | |
7,4 innerhalb von sechs Minuten: | Ausreichend. Die Leber verfügt über Basen-Reserven für derartige Säure-Attacken. |
7,0 bis 7,4: | Grenzwert, der zu verbessern ist. |
Unter 7,0: | Nicht ausreichend! Eindeutiger Hinweis auf bedenkliche Gesundheitsumstände. Fragen Sie sich selbst: Handelt es sich um eine vorübergehende, besondere Belastung (Stress)? |
6,0 oder sogar darunter: | Unter allen Umständen ungenügend! Ihre Basen-Reserven sind völlig aufgebraucht. Das bedeutet: Körperliche Schonung, Auffüllen und Verzicht auf Fastenkuren und ähnliche Belastungen, bis Ihr pH-Wert wieder im Normbereich liegt. |
Das chemische Element Calcium macht etwa 1,5 Prozent des Körpergewichts aus und gilt als ein Klebstoff, der – in der Art eines Tintenfisches – sieben Moleküle gleichzeitig umspannen kann. Dabei werden Nährstoffe in die Zellen geschleust.
Unser Organismus lagert Calcium, weil es so eminent wichtig ist, da und dort als Reserve ein – in den Haaren, den Fingernägeln, den Gefäßen, den Zähnen, den Sehnen und den Knochen. Abgesehen vom Blut, steigen die Säurewerte der Zellen, des Urins und anderer Bereiche im Laufe des Lebens jedoch kontinuierlich an. Das verlangt in der Regel nach mehr Calcium, als die Nahrung enthält. Also raubt der Organismus es aus seinen Depots.
Denn gelänge diese Blutregulation nicht, müssten wir sterben. Starker oder plötzlicher erheblicher Säureüberschuss zerstört Zellen. Herzinfarkt oder Schlaganfall sind derartige Katastrophen. Auch Krebs.
Im sauren Gewebe ist weniger Sauerstoff präsent. Zur Unterstützung verstärken die Nieren, das Lymphsystem und die Schweißdrüsen ihre Fähigkeiten, Säuren auszuscheiden. Hautausschläge oder rätselhafte Irritationen könnten auf eine solche Abwehrschlacht hinweisen.
Übersäuerung ist im Grunde ein Leben unter Sauerstoffmangel (anaerob setzt sich zusammen aus „An“, „Aer“ und „Bio“), begleitet von einem Calciummangel.
Was ungesund für uns ist, ist gesund für Krankheitserreger. Bakterien, Viren, Pilze, Schimmel und Hefe gedeihen besser in sauerstoffarmem Milieu. Immer mehr Wissenschaftler vermuten wie einst Dr. Louis Pasteur: In Wahrheit gibt es eine einzige Grunderkrankung, und das ist die Azidose.
Unser Körper ist sehr intelligent. Während wir übersäuern, verhindern Verteidigungsmechanismen das Eindringen der Säuren in unsere lebensnotwendigen Organe. Dabei werden weitere Mineralstoffe verwendet. Säuren verwandeln sich in saure Salze. Ein Trick ist die Bildung von Fettzellen. Fett kann solche Salze speichern und von wichtigem Gewebe fernhalten. Auch die Entstehung von Cellulite im Bindegewebe wird in diesem Zusammenhang gesehen. Das ist zwar lebensrettend, dennoch folgenschwer: Unser Zellsystem kommuniziert durch chemische Botenstoffe, Flüssigkeiten und elektrische Signale. Die Einlagerung von Schlacken stört die Regulation, den Nährstofftransport und das Ausschleusen von Stoffwechselabfall durch die Blutgefäße und Lymphbahnen. Diese Unterernährung des Zellgewebes gilt als Alterungsfaktor.
Häufig ist die Rückkehr zu einer besseren Ernährung aus diesem Grund auch mit dem Verlust von Fettdepots verbunden.
Diese Auswahl liefert die Information, wie sehr Ihr Speisezettel – neben anderem – zur Übersäuerung beiträgt. Drei Viertel der täglichen Nahrungsmenge sollten aus der linken Gruppe kommen. Nur ein Viertel aus der rechten. | |
BASISCH | SAUER |
Gemüse | Fette, Öle |
Zum Glück kann Verschlackung durch die Zufuhr ganz bestimmter Mineralstoffe sowohl verhindert, als auch aufgelöst werden. Gefragt sind jetzt spezielle Substanzen, die Basen bilden. Pflanzen nehmen solche Stoffe über die Wurzeln auf und scheiden sie über das Blattwerk aus. Tiere finden sie in ihrer Nahrung und geben sie über die natürliche Ausscheidung wieder ab. 73 solcher Spurenelemente sind in den Grundbausteinen der Korallen enthalten. Diese Fossilien entstanden vor Millionen Jahren aus Ausscheidungen von Meerestieren und enthalten den längst verlorenen Mineralschatz der Ozeane. Da sie von einem Tier verdaut wurden, können diese Substanzen leicht vom Körper verwertet werden.
Die Wissenschaft listet bereits 157 Krankheiten auf, die durch Korallenmineralien begünstigt werden.
Man nennt diese Gruppe Korallen-Kalzium, doch sie enthalten die vollständige Palette an Mineralstoffen, die ein gesunder Organismus braucht. Berühmt sind die Riffe der Sango-Korallen, auf denen die Insel Okinawa lagert – die „Insel der Hundertjährigen“. Heute überragt das Korallenriff den Meeresspiegel, sodass beim Abbau der fossilen Schätze lebende Korallenbänke nicht beschädigt werden.
Die alkalisch wirkenden Mineralstoffe lösen die Schlacken aus ihrer festen Verbindung und führen die Säuren in ein Salz über, das problemlos ausgeschieden werden kann. Diese Nahrungsergänzung wirkt dreifach als Altersbremse: Sie erhöht den pH-Wert des Zellgewebes. Sie besitzt eines der stärksten Antioxidanz-Potenziale. Sie erhöht die Leitfähigkeit des Gewebes für elektrische Informationen untereinander. Nachrichten von Zelle zu Zelle sind essenziell für ihre vitalen Funktionen.
Fossilierte natürliche Korallenmineralien sind in
Coral Calcium® von VitaBasix® enthalten. Erhältlich in Apotheken und über Pharmatrans
Telefon: 00800 8020 8020 (gebührenfrei aus Europa).
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