Anti-Aging News 01/2009

Anti-Aging News 01/2009

+++ TITELTHEMEN +++

Unglaublich! Hier hatte ich Cellulite

Könnte die Frau sich vom Mann eines wünschen – es wäre vermutlich der Unterbau seiner Haut. Bei Männern ist das Bindegewebe besonders stark vernetzt. Über Kreuz verlaufende Kollagenfasern bilden eine sichere,...  weiterlesen weiterlesen
 

Was hat Demenz mit Dicksein zu tun?

Bauchfett gilt als neues Warnsignal für drohende Gehirnrisiken. Je älter unsere grauen Zellen werden, umso mehr Nährstoffe brauchen sie. Bestimmte Phytostoffe verbessern die Versorgung. Andere schützen vor oxidativen Schäden. Ein...  weiterlesen weiterlesen
 

Im Abwärtssog der Botenstoffe

Nicht nur die Hormone der Sexualität verabschieden sich allmählich. Auch etwa 150 weitere Botenstoffe! Dabei entsteht großer Handlungsbedarf. Ein Wort wie Midlife Crisis ist rasch gesagt, wenn eine Frau oder ein...  weiterlesen weiterlesen
 

So werden die 100 Bewegungs-Wunder wieder flott

Wer denkt bei Arthritis an sein Herz? Schmerzende Gelenke bereiten schon Sorgen genug. Aber jedem jenseits der 60 müssen in wissenschaftlichen Magazinen (Phytotherapy Research, Nutrition Research) jüngst veröffentlichte Aussagen zu...  weiterlesen weiterlesen
 

Schneiden? Lieber Schlucken!

Für das Selbstbewusstsein der Frau ist die Brust von größter Bedeutung. Sie repräsentiert in augenfälligster Form ihre Weiblichkeit. Schon als Kind war das jeder bewusst. Aber nicht alle haben das...  weiterlesen weiterlesen
 

Haare & Nägel

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Die Yoga-Philosophie speziell für Sie

Im Zentrum: Rücken, Stimmung, Gesicht und Gewicht

Das ist ab einem gewissen Alter besonders wahr: „Dein Körper ist das Ergebnis der Vergangenheit.“ Einer der berühmtesten Yoga-Lehrer der Gegenwart, B.K.S. Iyengar, fügt noch hinzu: „Dein Geist weilt in der Zukunft. Durch Yoga kommen beide in einem Augenblick zusammen.“

B.K.S. Iyengar kam krank und schwächelnd zur Welt. Im Alter von 15 Jahren lernte er die 84 markantesten Asanas. Das sind besonders wichtige ruhige Körperhaltungen.

In der über 2000 Jahre alten Geschichte des schriftlich überlieferten Yoga wurden insgesamt rund 840.000 davon entwickelt. Iyengar verfeinerte viele Übungen mit dem Einsatz von Kissen, Stühlen oder Seilen. Dadurch wurde Yoga auch für Menschen mit Behinderung praktizierbar. Sein unorthodoxer Stil führte ihm viele Anhänger zu. Später verschaffte ihm vor allem der große Musiker Yehudi Menuhin Anerkennung in der westlichen Welt.

Alle Asanas werden für eine gewisse Zeit eingesetzt. Diese Beugen vorwärts, rückwärts oder seitwärts und sämtliche Dreh- und Standhaltungen sowie ihre Umkehrungen erfüllen einen Zweck. Sie sind Schmiermittel der Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen. Richtig ausgeführte Asanas verstärken die Beweglichkeit und verbessern den Kreislauf.

Schöneres Gesicht

Yoga-Facelifting mit der Löwen-Übung. 15 Minuten täglich:

  • Einen Spiegel auf den Boden stellen und gegen die Wand lehnen. Mit dem Rücken davor stellen, Beine breit, langsam in der Taille beugen und das Gesicht im Spiegel betrachten.
  • Kräftig ausatmen, mit dem Mund ein O bilden, jetzt lächeln, ohne das O zu verändern. Das treibt die Wangen in Richtung Ohren.
  • Die Zunge herausstrecken und nach unten drücken, jetzt laut ein „RRRRR“ versuchen.

Das ist nicht nur fernöstliche Lehre, sondern wird auch von westlichen Medizinern so erklärt: Unsere Wirbelsäule enthält das Wesentliche des zentralen Nervensystems. Übungen verstärken das schützende Muskelskelett und erhöhen gleichzeitig die Flexibilität des Rückgrats. Das Rückenmark ist ein ausgelagerter Teil des Gehirns. Asanas verbessern die Durchblutung. Dadurch werden die Nervenzellen mit größeren Mengen an Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Ein indisches Sprichwort bringt die Essenz von Yoga auf den Punkt: „Du bist so jung, wie deine Wirbelsäule beweglich ist.“

Die Grundprinzipien dieser Ertüchtigung eröffnen dem Körper unausgeschöpfte Energiereserven. Weitere Elemente sind die Kontrolle des Atems (Pranayama) und die gleichzeitige Entspannung (Savasan). Den beiden Phasen einer gewöhnlichen Atmung fügt Yoga zwei weitere hinzu. Das ist das Ergebnis:

  1. Ausatmung (der wichtigste Schritt),
  2. Den Atem anhalten mit leerer Lunge,
  3. Einatmung und
  4. Den Atem anhalten mit voller Lunge.

Besseres Gewicht

Yoga erhöht das Körperbewusstsein und steigert die physikalische Disziplin. Beide Faktoren erleichtern die Entscheidung zum Abnehmen und das Durchhalten von Diätprogrammen.

Bei einer Studie konnten Frauen zwischen 53 und 57, die Yoga praktizierten, über eine Zeitspanne von fünf Jahren ihr Gewicht ziemlich stabil halten, während Gleichaltrige ohne Yoga durchschnittlich 13 Pfund zunahmen.

Die meisten von uns nutzen nur den oberen Lungenbereich. Die Folgen sind nicht nur Sauerstoffmangel – der ganze Körper wird in Mitleidenschaft gezogen: Die Schultern sinken nach vorne. Im Rücken und Nacken kommt es zu Verspannungen. Die physische Belastbarkeit ist eingeschränkt. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab. Selbst Depressionen werden in diesem Zusammenhang genannt. Die richtige Technik führt zur so genannten Zwerchfellatmung. Geht der Atem ruhig, tief und gleichmäßig, werden Ängste und Nervosität überwunden. Die Stimmung hellt sich auf.

Yoga-Einsteigern wird geraten, Übungen Schritt für Schritt aufeinander aufbauend mit einem Yoga-Lehrer einzustudieren.

Yoga-Beispiele bestehen aus vielen Körperhaltungen. Also nicht gleich selbstständig mit dem Kopfstand beginnen! Auch der Lotus-Sitz ist keine Anfängernummer. Erst wenn Muskeln und Bänder in Hüfte und Knöcheln ihre jugendliche Flexibilität zurückgewonnen haben, werden Knieprobleme zu vermeiden sein.

Dutzende Yoga-Übungen bringen erfahrungsgemäß der Frau in der Menopause tiefe Erleichterung.

Beispiele:

  • In Rückenlage ein Bein hoch anheben, während das andere auf dem Boden bleibt.
    Effekte: Lendenwirbelmuskulatur, Bauchbereich.
  • In Rückenlage beide Beine anheben. Der gesamte Rücken liegt flach. Schultern und Nackenbereich sind entspannt.
    Effekte: Bauchbereich, Verdauung.
  • In Bauchlage das Gewicht auf die Arme legen und den Körper ab der Mitte hochdrücken und aufrichten.
    Effekte: Bauchbereich, Schultern.
  • Auf dem Boden sitzend mit den Händen in Richtung Knöcheln greifen und sich nach vorn beugen.
    Effekte: Schulterbereich, Wirbelsäule, Stressbefreiung.

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