Anti-Aging News 02/2008

Anti-Aging News 02/2008

+++ TITELTHEMEN +++

Länger jung mit der Rotwein-Medizin

Über Alkohol sind in den letzten Jahren Hunderte positive Untersuchungen veröffentlicht worden. Das Ergebnis traut sich fast kein Arzt zu sagen: Moderater Alkoholkonsum ist aktive Gesundheitsvorsorge. Jahrhunderte lang wurde Wein...  weiterlesen weiterlesen
 

Wer wird dick und wer bekommt Zucker?

Dünn ist gesund? Diese Faustregel gilt nicht mehr. Etwa jeder zehnte Erwachsene weiß nichts von seiner Insulin-Resistenz. Eine Zeitbombe! Die Überschrift dieses Artikels war eine der spannendsten Fragen auf dem letzten...  weiterlesen weiterlesen
 

Porexia und andere neue Sorgen um die Haut

Mehr und mehr Menschen wünschen sich gewinnendes Aussehen genauso sehnlich wie stabile Gesundheit Plötzlich kommen medizinische Schlagzeilen nicht allein aus der Herzchirurgie oder der Krebsforschung. Sie betreffen Geheimnisse der Haut. Das...  weiterlesen weiterlesen
 

Orthomolekulare Medizin

Was weit über 100 seriöse Untersuchungen und ein doppelter Nobelpreisträger über die Orthomolekulare Medizin herausgefunden haben Die „Richtige-Baustein-Medizin“ wäre keinesfalls eine viel bessere Bezeichnung. Aber wenigstens käme sie ohne Griechisch und...  weiterlesen weiterlesen
 

Im Tontopf geschmorte Barbarie-Entenkeule mit Trauben und Heidelbeeren

Die Jungzwiebeln gut waschen, den Strunk und die Hälfte des Grüns abschneiden, in ca. 3-4 Zentimeter lange Stücke schneiden. Karotten, gelbe Rüben und Sellerie ebenfalls waschen, schälen und in ca. 1 Zentimeter dicke Würfel schneiden. Die Entenkeulen genau im Gelenk...  weiterlesen weiterlesen
 

Der kleine Unterschied ist sehr viel größer

Prof. DDr. Johannes Huber

Der Körper der Frau ist besser als der des Mannes. Er hat mehr Funktionen. Er ist anpassungsfähiger. Doch der weibliche Körper ist auch anfälliger.

Universitätsprofessor DDr. Johannes Huber – mit den Spezialgebieten Frauenheilkunde und Endokrinologie – fordert in seinem neuesten Buch (mit Co-Autor Alfred Worm), dass sich die Medizin neu orientieren muss.

Besonders die Fortschritte der Endokrinologie führen dazu, aus der Frauenheilkunde eine Disziplin für den gesamten weiblichen Körper zu machen: eine frauenspezifische Medizin.

Lange glaubte man, dass es zwischen dem Zeitpunkt einer verabreichten Medikation und dem Menstruationszyklus keinen Zusammenhang gibt. Doch nach und nach erkannte man deutlich geschlechtstypische Unterschiede in der Pharmakodynamik und in der Pharmakokinetik bei von aussen zugeführten Substanzen. Zum Beispiel schwankt die Wirkung von Antidressiva in Abhängigkeit von der Progesteron- und Östrogen-Dominanz.

Der wahre Frauenarzt berät die Patientin demnach in ganzheitsmedizinischer Weise. Denn das weibliche endokrinologische System ist in eine Fülle anderer Körperbereiche involviert.  Das erklärt, warum eine hohe Zahl an Erkrankungen eine Geschlechtspezifität aufweisen. Dazu zählen die Bereiche der Psyche und neurologische Probleme. Weniger beachtet wird dieser Effekt bei dermatologischen Phänomenen, und auch das Sicca Syndrom (Trockenheit) der Menopause wird vernachlässigt.

Die beiden Autoren weisen nach: Der Stoffwechsel der Frau ist ein anderer als beim Mann. Auch die Lungenfunktion und selbst die Blutbildung.

Die Kritik, dass die männliche medizinische Hierarchie die Frau jahrzehntelang falsch behandelt hat, wird immer lauter.

Auch die Forschung hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Erkenntnisse aus Studien, die hauptsächlich mit gesunden Männern durchgeführt wurden, wurden unverantwortlicherweise einfach auf Frauen übertragen.

Universitätsprofessor DDr. Johannes Huber merkt mit Freuden einen Trend an, der Hoffnung macht: Bereits die Hälfte aller Medizinstudenten sind Frauen, in den USA ebenso wie in Europa.

Die Gesundheit der Frau

Johannes Huber/Alfred Worm:
Die Gesundheit der Frau
Verlag Carl Ueberreuter,
380 Seiten, Hardcover, €24,95
ISBN 978-3-8000-7389-4

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