Anti-Aging News 02/2008

Anti-Aging News 02/2008

+++ TITELTHEMEN +++

Länger jung mit der Rotwein-Medizin

Über Alkohol sind in den letzten Jahren Hunderte positive Untersuchungen veröffentlicht worden. Das Ergebnis traut sich fast kein Arzt zu sagen: Moderater Alkoholkonsum ist aktive Gesundheitsvorsorge. Jahrhunderte lang wurde Wein...  weiterlesen weiterlesen
 

Wer wird dick und wer bekommt Zucker?

Dünn ist gesund? Diese Faustregel gilt nicht mehr. Etwa jeder zehnte Erwachsene weiß nichts von seiner Insulin-Resistenz. Eine Zeitbombe! Die Überschrift dieses Artikels war eine der spannendsten Fragen auf dem letzten...  weiterlesen weiterlesen
 

Porexia und andere neue Sorgen um die Haut

Mehr und mehr Menschen wünschen sich gewinnendes Aussehen genauso sehnlich wie stabile Gesundheit Plötzlich kommen medizinische Schlagzeilen nicht allein aus der Herzchirurgie oder der Krebsforschung. Sie betreffen Geheimnisse der Haut. Das...  weiterlesen weiterlesen
 

Orthomolekulare Medizin

Was weit über 100 seriöse Untersuchungen und ein doppelter Nobelpreisträger über die Orthomolekulare Medizin herausgefunden haben Die „Richtige-Baustein-Medizin“ wäre keinesfalls eine viel bessere Bezeichnung. Aber wenigstens käme sie ohne Griechisch und...  weiterlesen weiterlesen
 

Mariniertes Paprikagemüse mit Seezungen-Spießen

Die Jungzwiebeln gut waschen, den Strunk und die Hälfte des Grüns abschneiden, in ca. 3-4 Zentimeter lange Stücke schneiden. Karotten, gelbe Rüben und Sellerie ebenfalls waschen, schälen und in ca. 1 Zentimeter dicke Würfel schneiden. Die Entenkeulen genau im Gelenk...  weiterlesen weiterlesen
 

Wer wird dick und wer bekommt Zucker?

Weder die Waage, noch die populärsten Laborwerte verraten, wie der Körper mit Insulin und Glukose umgeht

Dünn ist gesund? Diese Faustregel gilt nicht mehr. Etwa jeder zehnte Erwachsene weiß nichts von seiner Insulin-Resistenz. Eine Zeitbombe!

Die Überschrift dieses Artikels war eine der spannendsten Fragen auf dem letzten Jahreskongress der deutschen Anti-Aging-Mediziner (GSAAM). Der Präventiv-Mediziner Professor Dr. med. Lothar Moltz präsentierte ein verblüffendes Phänomen. Vor kurzem noch galt das Gewicht einer Person als markantester Maßstab für Gesundheit – mit starkem Übergewicht als schrillem Warnsignal, Vorbote von Fettsucht, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes.

Nun zeigen wissenschaftliche Studien: Bereits jeder vierte, scheinbar gesunde Erwachsene völlig ohne auffällige Pfunde entwickelt bereits eine Entgleisung des Blutzuckerverbrauchs. Dieser unbemerkte Risikofaktor hat einen Namen: Insulin-Resistenz.

Die Schlussfolgerung ist dramatisch. In Deutschland ist seit Jahren unverändert jeder zweite Todesfall eine Folge kardiovaskulärer Probleme. Das relative Risiko für genau diese extrem gefährlichen Gefäßerkrankungen ist bei einem gestörten Glukoseverbrauch deutlich erhöht. Eine Prävention muss sich also frühzeitig mit dieser heimlichen Bedrohung befassen – ohne auf die bisher gesuchten Symptome wie einen erhöhten Blutzuckerwert oder Übergewicht zu warten.

Wegbereiter aller Probleme ist der Überschuss an Fetten und Glukose im Blut.

Das Hormon Insulin veranlasst normalerweise jede einzelne Zelle zur Aufnahme einer bestimmten Menge dieser Nährstoffe. Doch irgendwann verweigern speziell die Muskeln, die Leber und die Fettzellen diese lebensnotwendige Zusammenarbeit. Sie reagieren nicht auf Insulin, und die Glukose verbleibt im Blut.

Eine Reihe von Panikreaktionen folgen: Die Bauchspeicheldrüse produziert mehr und mehr Insulin (um mit diesem Überangebot den Prozess der Zellernährung doch noch zu starten). Mit dem gleichen Ziel pumpt die Leber immer mehr Zucker ins Blut – ungebremst kann sie täglich bis zu 500 Gramm Traubenzucker neu produzieren. Gleichzeitig geben Fettzellen vor allem im Bauchbereich Fettmoleküle, Fettsäuren und Fettenergieteilchen ins Blut ab. Diese Substanzen machen die Körperzellen gegenüber Insulin unempfindlich.

Wie zum Ausgleich wird im normalen Fettgewebe das Hormon Adiponektin produziert. Es fördert wiederum die Blutzuckeraufnahme durch die Zellen. Aber nur bis zu einem gewissen Grad. Denn in den meisten Fällen von Fettsucht wird viel zu wenig Adiponektin ins Blut entlassen.

Unter der Überflut an Glukose in Kristallform bilden sich gemeinsam mit Fettmolekülen und abgestorbenen Zellteilchen bedrohliche Ablagerungen. Sie verengen die Blutgefäße, die Arterien entzünden sich. Das Herz hält hart dagegen. Der Blutdruck steigt. Spätere Schäden sind: Herzenge, Herzmuskelschwäche, Infarkte.

Der erhöhte Insulinspiegel verursacht die Gefäßschäden. Mikro- und Makroangiopathien entstehen, ohne dass die Blutzuckerwerte erhöht sind. Besonders gefährdet: das Herz, Gehirngefäße, Nervenzellen in den Füßen und Beinen, die Nieren, die Bauchspeicheldrüse und die Augen. Jahre später erst treten die Symptome des Metabolischen Symptoms auf: Fettsucht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung. Dann ist der Patient aber schon schwer krank.

Nach oben Nach oben

So hilft die Chronobiologie

Pflanzliche Inhaltsstoffe und weitere Substanzen beeinflussen den komplizierten Zuckerstoffwechsel im Sinne einer natürlichen Regulierung. Chronobiologisch aufeinander abgestimmt, erreichen sie zur jeweiligen Tag- und Nachtzeit den gewünschten Wirkungsgrad. (Verbraucher-Tipp: Diabetichron® von VitaBasix®). Die bedeutendsten:

Banabablatt-Extrakt:

für den Übergang der Glukose aus dem Blut in die Zelle.

Bittermelone und Gymnema Sylvestre:

Reduzierung des Blutzuckerspiegels.

L-Carnitin, Fenchel u. a.:

bessere Fettverbrennung, Verdauung.

Vanadiumsulfat und Chrom:

für korrekte Funktion des Insulinrezeptors der Zelle.

Nach oben Nach oben

Die Wahrheit über Insulin-Resistenz

Weder die Waage, noch die populärsten Laborwerte verraten, wie der Körper mit Insulin und Glukose umgeht

Anti-Aging-Mediziner Professor Dr. med. Lothar Moltz 
Anti-Aging-Mediziner
Professor Dr. med. Lothar Moltz

 

Definition

Stark übergewichtige Menschen sind schwer krank. Das Auftreten von Fettsucht und Diabetes ist weltweit epidemieartig angestiegen. Jetzt wurde erkannt: Frühestes Vorzeichen der schweren Stoffwechselkrankheit Metabolisches Syndrom ist bereits viele Jahre vorher ein reduzierter insulin-vermittelter Glukoseverbrauch in den Zellen. Diese Unempfindlichkeit der Körperzellen gegen Insulin (Insulin-Resistenz) allein lässt unbemerkt Gefäßschäden entstehen, ohne dass eines der anderen Symptome des Metabolischen Syndroms (Fettsucht, Bluthochdruck, Diabetes u. a.) erkennbar wäre. Die Betroffenen sind in der Regel normalgewichtig und erscheinen vollkommen gesund.

Befund

Besonders in Skelettmuskeln, im Fettgewebe, in der Leber wirkt Insulin nicht mehr ausreichend. Die Bauchspeicheldrüse verstärkt die Produktion und erschöpft sich schließlich. Sowohl der Blutspiegel dieses Hormons, als auch später von Glukose steigen massiv an.

Gefahr

Diabetes entwickelt sich direkt aus Insulin-Resistenz (auch ohne Metabolisches Syndrom, also ohne Fettsucht u. a.).

Folgen

Im Zusammenwirken mit Entgleisung des Blutfettspiegels und des Blutdrucks Gefäßkrankheiten – mit besonders stark erhöhtem Risiko für Herzerkrankungen.

Anzahl der Erkrankungsfälle

Bei 10 bis 25 Prozent der allgemeinen Bevölkerung ist bereits eine Insulin-Resistenz mit gefährlichen Gefäßschäden nachweisbar. Jeder vierte Betroffene hat weder Übergewicht noch Fettsucht. Häufigkeit bei präklinischen Formen von Diabetes: bis zu 66 Prozent. Bei Fettsucht: 70 bis 80 Prozent. Bei Diabetes: 80 bis 90 Prozent.

Dramatik

75 Prozent aller Diabetiker entwickeln daraus eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Zeitplan

Insulin-Resistenz kann bereits zehn bis 15 Jahre vor dem Auftreten klinischer Symptome erkannt werden. Optimal: Glukosetoleranztest mit Bestimmung von Blutzucker und Insulin. Das erlaubt sehr günstige Präventionsmaßnahmen.

Fazit

Die Insulin-Resistenz ist ein unabhängiger Risikofaktor für die Entstehung von Fettsucht, Metabolischem Syndrom, Diabetes Typ 2 und Gefäßerkrankungen.

Ausblick

Mit insgesamt fünf Therapieansätzen, zu denen auch Bewegung und Ernährung mit wenig Kohlenhydraten (Low Carb) zählen, plus Beseitigung der Insulin-Resistenz und anderer hormoneller Imbalancen, plus Verhaltenstherapie, Stress-Coping, kann dauerhaft geholfen werden.

Nach oben Nach oben

Lesen Sie gleich weiter über Der engagierte Diabetiker lebt länger

Nach oben Nach oben