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Rotwein – jetzt ein Gehirn-Paradoxon
Als Hauptsubstanz der berühmten Rotweinmedizin interessiert Resveratrol vor allem Wissenschaftler, die sich mit der Herzgesundheit befassen.
Das geht auf das berühmte «Französische Paradoxon» zurück, wonach Franzosen seltener einen Herzinfarkt erleiden als Amerikaner. Aber nach und nach rücken auch andere wichtige Organe in den Fokus der Resveratrol-Forschung, so zum Beispiel das Gehirn.
Britische Universitätsmediziner versorgten 22 gesunde Erwachsene mit 250 oder 500 Milligramm dieser Polyphenole, beziehungsweise eine Kontrollgruppe mit einem Scheinpräparat ohne Effekt. Eine Dreiviertelstunde nach der oralen Einnahme von Resveratrol wurde der Blutfluss in bestimmten Gehirnarealen und die Sauerstoffversorgung gemessen. Ergebnis: Je höher die Dosis, desto besser.
Dazu passen Ergebnisse von Beobachtungen an Mäusen: Tiere, die Resveratrol im Futter hatten, steckten sogar die Folgen eines künstlich herbeigeführten Schlaganfalls besser weg.
Resveratrol, das als einzige bekannte Substanz auch Langlebigkeitsgene in der menschlichen Zelle aktiviert, entfaltet seine Wirkung besonders im Paket mit weiteren Pflanzenstoffen aus der Schale und Kernen von Trauben, zum Beispiel Katechine, OPC und Quercetin. Diese optimierte Version der Rotweinmedizin kann in Kapseln konsumiert werden (Resverol®).





