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Die Anfänge: Altersforschung und Anti-Aging Medizin

Der Ausdruck „Anti-Aging“ kommt aus dem Amerikanischen und bedeutet wortwörtlich übersetzt „Gegen das Altern“. So bezeichnet der Begriff Anti-Aging Medizin „Maßnahmen gegen das Altern“ ergreifen.

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Noni: Vulkan der Heilkraft

Fast ging das Geheimnis dieser Frucht für immer verloren. Erst seit wenigen Jahren wissen wir, was sie uns wirklich wert ist.

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Gute-Laune-Häppchen

Viele Nahrungsmittel haben eine erstaunliche Wirkung: So können Spaghetti, Reis oder Vollkornbrot schlechte Laune vertreiben. Denn die enthaltenen Nährstoffe regen im Gehirn die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin an....

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Für den späten Hunger der grauen Zellen

Blut ist der wichtigste Stoff für das Gehirn. Aber schon dichtauf folgen einige Dutzend hochwertiger Substanzen

Das spektakulärste Forschungslabor der Gehirnwissenschaft entstand vor 60 Millionen Jahren: die Todeszone am Mount Everest. Wie unausweichlich Sauerstoffmangel kognitive Funktionen verschlechtert, zeigte im Mai 1996 das größte Himalaya-Desaster der Geschichte. An einem einzigen Tag starben in dünner Luft acht Bergsteiger. Weil sie in der Stunde der Herausforderung sinnlose Entscheidungen fällten.

Obwohl das Gehirn nur ein Fünfzigstel unseres Körpergewichts ausmacht, pumpt das Herz ein Fünftel des Blutes dorthin.

Neben dem Sauerstoff enthält es sämtliche biochemischen Substanzen für die Ernährung von rund 100 Milliarden Gehirnzellen. Immerhin geht es um den Abschnitt des Nervensystems mit den wichtigsten Schalt- und Steuerungszentralen.

Eine allmähliche Herabsetzung dieser Versorgung erlebt der älter werdende Mensch nicht erst in der Gipfelregion von Achttausendern. Es genügen bereits beschädigte Gefäße oder die ganz normale Abnahme der Herzleistung.

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Gehirn-Pille für den Tag

Angestrebt werden eine verbesserte Blutzirkulation, antioxidative Aktivitäten und ausreichend Energie für die Stoffwechselvorgänge im Gehirn. Zu den bewährtesten Inhaltsstoffen zählen: Inositol, DMAE, Cholin, Vinpocetin (Immergrün-Extrakt), NADH, Co-Enzym Q10 und Bioperin (alle in Neurochron®, Morgentablette).

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Neurologen der Universität von Nancy simulierten deshalb in ihrer Studie „Everest-Comex“ genau diese Effekte auf die Gehirnleistung. Sie schlossen acht trainierte Bergsteiger für 21 Tage in eine Unterdruckkammer, während der Luftdruck allmählich der Gipfelregion von 8.848 Metern angepasst wurde.

Die Zufuhr von Sauerstoff und Gehirnnahrung erfolgt durch zwei getrennte Hauptgefäße, die innere Halsschlagader und die Wirbelsäulenschlagader.

Bis in eine vorgetäuschte  Höhe von 5.600 Metern konnten die Teilnehmer Rechenbeispiele lösen und Lernaufgaben meistern. Dann nahmen die Psychomotorik und die Geisteskraft schlagartig ab. Schon an der Schwelle zur Todeszone – ab 7.500 Meter – waren nur neun von 100 Angaben des Versuchsteams korrekt. Die restlichen 91 waren falsch! Atemluft enthält dort noch acht Prozent Oxygenanteil, verglichen mit 20,99 Prozent auf Meeresniveau. Während Zellen durch Sauerstoffmangel absterben, werden komplette Organsysteme auf Sparflamme geschaltet.

So wie sie heißen, sind sie auch: grau, die Zellen für alle Sinnesempfindungen, Willkürhandlungen, für den Sitz des Bewusstseins und des Gedächtnisses. Dass ihretwegen der Mensch als Krone der Schöpfung gilt, sieht man ihnen nicht wirklich an.

Von anderem Gewebe unterscheiden sie sich durch das Fehlen einer weißen Isolierschicht. Davon abgesehen, teilen sie das gleiche Schicksal: Sie hungern ständig nach Sauerstoff und hochwertigen Nährstoffen. Neueste Forschungsergebnisse alarmieren: Das älter werdende Gehirn benötigt sogar mehr Energie für weniger Leistung. Andere Resultate stimmen zuversichtlich: Die Wissenschaft findet immer mehr biochemische Stoffe, die unsere kognitiven Funktionen wach halten.

Besonders das junge Feld der Neuroimmunologie hat durch Gewebeuntersuchungen Erstaunliches herausgefunden: Einige Veränderungen des Gehirns sind das Ergebnis von Zellschädigung, die durch so genannte freie Radikalen verursacht werden: unstabile Moleküle, die auf Sauerstoffteilchen reagieren. Dabei kommt es zur Oxidation des Gewebes, vergleichbar dem Rosten von Metall.

Unser Gehirn ist von Netzwerken aus Nervenzellen oder Neuronen abhängig, die wiederum sehr anfällig für oxidative Schäden sind. Das mag im ersten Augenblick beklemmend sein – aber sobald erkannt wird, was Schäden verursacht, ist es leichter, Lösungen zu finden.

Das ist die treibende Kraft hinter dem wachsenden Interesse an Antioxidanzien. Bestimmte Nährstoffe bekämpfen freie Radikale und retten die Zellgesundheit im ganzen Körper. Im Gehirn können sie außerdem in der Verhütung und Bekämpfung neurodegenerativer Erkrankungen eine Rolle spielen.

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Das Blut bringt Sauerstoff und Nährstoffe

Der Blutfluss zum Gehirn kann durch eine Reihe von Problemen gedrosselt sein. Die wichtigsten Faktoren sind: Bluthochdruck, der die Adern verhärtet und verengt; zu niedriger Blutdruck, wenn die Herzleistung diesen Faktor nicht ausgleichen kann; sowie im Alter abnehmende Herzgesundheit. Nikotingenuss stört ebenfalls die Versorgung der grauen Zellen mit ausreichend  Blut.

An der medizinischen Universität Leiden in den Niederlanden wurden die Gehirn-Scans von an Alzheimer oder Parkinson Erkrankten über 75 mit Gleichaltrigen verglichen, die normale Gehirnfunktionen aufwiesen: Der Unterschied lag in der Blutversorgung.

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Was im Alter schleichend geschieht, passiert in der Todeszone des Mount Everest dramatisch: Das Gehirn erhält zu wenig Sauerstoff, und wertvolle Substanzen fehlen

Die Komplexität unseres empfindlichsten Organs ist enorm und unglaublich. Jedes Jahr im März berichten Forschungsgruppen rund um den Globus im Rahmen der Brain Awareness Week (Gehirn-Erkenntnis-Woche) über neue Arbeitserfolge. Tierexperimente und Bilder des aktiv engagierten Gehirns helfen uns erstmals, die Fragen der Zeit zu beantworten:

Wie erlebt unser Gehirn das Altern? Wie verändert sich die Effektivität der Neurotransmitter? Was führt so häufig zum Verfall in späten Jahren? Wie können die Altersdefizite ausgeglichen werden?

Wie viele Vernetzungen die Ganglienzellen, Nervenfasern und Gehirnwindungen des Zentralnervensystems tatsächlich aufweisen, ist auch heute noch ungeklärt. Fest steht: Neuronen im gesamten Körper informieren kontinuierlich das Gehirn und leiten seine Reaktionen zurück zu den Organen. Moderne bildgebende Verfahren messen sekundenschnell den Energiebedarf der untersuchten Bereiche.

Die Darstellung verrät, welche Hirnfunktion gerade tickt. Ihre Auflösung reicht bis in den Millimeterbereich. Die Wissenschaft kann erstmals erkennen, welche Gedanken eine einzelne Person gerade fesseln.

Feste Muster aus elektrischen und chemischen Signalen bewegen sich zwischen den Milliarden Nervenzellen des Gehirns, der Muskeln, der Drüsen und unserer Organe. Jeder Impuls beginnt als schwacher Stromstoß. Sobald eine Nervenzelle angeregt wurde, werden Gehirn-Botenstoffe freigesetzt. Sie tragen wie Staffelläufer Informationen von einem Neuron zum anderen. Diese Neurotransmitter erreichen über die Blutbahn die anvisierte Empfänger-Nervenzelle und docken an Schaltstellen auf ihrer Oberfläche an. Erst durch die Elektroencephalografie (EEC) konnte die elektrische Aktivität von Nervenzell-Gruppen gemessen werden.

Wenn wir Erfahrungen wiederholen – etwa beim Üben mit einem Musikinstrument – werden wieder und wieder dieselben Nervenzellen beschäftigt. Dabei verändern sie sich physikalisch: Sie werden kräftiger.

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Merkmale des älteren Gehirns

  • Die Zahl der grauen Zellen schrumpft. Beobachtet wird dieser Effekt häufig ab dem 60. bis 70. Lebensjahr. Einige Gehirnareale verkleinern sich rascher als andere, etwa der Stirnlappen Lobus frontalis für mentale Fähigkeiten und der seepferdchenförmige Hippokampus für Erinnerung.
  • Die Großhirnrinde wird dünner. Ursache ist nicht der Verlust von einzelnen Zellen. Die Verdünnung ist das Ergebnis abnehmender Kommunikation zwischen einzelnen Nervenknoten.
  • Weiße Gehirn-Substanz nimmt ab. Viele Tests verbinden das Altern mit der Abnahme einer fettigen, weißen, weichen Materie der Gruppe der Lipoproteide, aus denen beispielsweise Rückenmark besteht. Diese Substanz mit der Bezeichnung Myelin entscheidet über die Geschwindigkeit kognitiver Fähigkeiten. Dazu zählen neben dem Gedächtnis die Konzentration, die Entscheidungsfähigkeit und die Problemlösung.
  • Weniger Neurotransmitter werden gebildet. Chemische Substanzen wie Serotonin transportieren Informationen zwischen Nervenzellen. Im Alter nimmt ihre Produktion ab. Auch die Zahl der Rezeptoren zur Aufnahme bestimmter Impulse geht zurück.

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Die Goethe-Universität Frankfurt hat der wissenschaftlichen Welt eine erstaunliche Erkenntnis beschert: Das kleinere Gehirn der Frau ist intensiver vernetzt. Es wiegt mit etwa 1245 Gramm fast ein Zehntel weniger als das des Mannes. Größe und Gewicht stehen aber in keinem direkten Verhältnis zur Leistungsfähigkeit. Seine Oberfläche präsentiert sich mit mehr Faltungen und Furchen. Die Leistungsfähigkeit wird durch besonders komplexe Nervenschaltungen erhöht.

Wissenschaftler hoffen, in den nächsten zehn bis 20 Jahren die neurobiologischen Rätsel von Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson lösen zu können. Viele Annahmen der Vergangenheit sind widerlegt. So wissen wir, dass die Entwicklung des Gehirns mit dem Ende der Jugend nicht abgeschlossen ist.

Die Lernfähigkeit verlangsamt sich im Alter, doch sie endet nicht zwangsläufig.

Neurologen der Universitäten Jena und Regensburg luden zwölf Erwachsene zu einem dreimonatigen Jongliertraining mit Bällen. Zu Beginn und am Ende wurden mit Kernspintomografie virtuelle Schnittbilder ihrer Gehirne angefertigt: In zwei Regionen hatte sich die graue Substanz erheblich vergrößert!

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Gehirn-Pille für die Nacht

Angestrebt werden hohe antioxidative Aktivitäten, Unterstützung der Blutzirkulation, des Zellwachstums, der Bildung roter Blutkörperchen und die Freisetzung von Neurotransmittern. Das ist wichtig für die Reizübertragung zwischen Neuronen und die Informationsspeicherung im Langzeitgedächtnis.

Diese Inhaltsstoffe haben sich dabei neben anderen bewährt: Gingko Biloba, Acetyl -L-Carnitin, Phosphatidylserin, Pantothensäure, Panax Ginseng und die Vitamine B1, B2 und B12 (alle in Neurochron®, Abendtablette).

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Londoner Taxilenker lernen im Durchschnitt zwei Jahre lang die Straßennamen zehn Kilometer rund um Charing Cross. Immer wieder fahren sie bestimmte Routen meist auf Motorrädern ab, um ihr Gedächtnis zu visualisieren. Das University College fand heraus: Ihr rechter Hippokampus, zuständig für Erinnerung, nimmt im Laufe der Berufsjahre an Umfang zu.

Wer sein Gehirn nicht gerade ernsthaft fordert, hat vier Alters-Risiken gegen sich: Die Zahl der grauen Zellen schrumpft. Die Großhirnrinde wird dünner. Weiße Gehirn-Substanz nimmt ab. Weniger Neurotransmitter werden gebildet.

Parallel zu den erstaunlichen Erkenntnissen spezieller Altersprobleme des Gehirns machen Wissenschaftler auch erfreuliche Entdeckungen. Einige Veränderungen können durch die Zufuhr bestimmter hochwertiger Nährstoffe wie Pflanzenextrakte, Vitamine oder Spurenelemente deutlich gebessert werden.

Chronobiologische Grundsätze versprechen dabei bessere Ergebnisse gegen altersbedingte Leistungsabnahme und für die Unterstützung kognitiver Fähigkeiten.

Für anregende Wirkungen auf die neuronalen Strukturen empfiehlt sich die Einnahme bestimmter Substanzen am Morgen. Zum Ziel der Beruhigung dient die Verabreichung zum Abend hin.

Die positive Wirkung wurde wissenschaftlich (GCP, Good Clinic Practice) nachgewiesen: Von 73 Männern und Frauen mit Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten erhielt eine Hälfte über 24 Wochen täglich zwei Tabletten der chronobiologischen Nahrungsergänzung Neurochron®. Die andere nahm, ohne es zu wissen, ein Scheinpräparat ein. Nur die hochwertigen Wirkstoffe verbesserten beim abschließenden Test deutlich die Reaktionszeit und die Leistung.

Verbraucher-Tipp
Die Verbesserung der Hirnleistung, der Denk- und Merkfähigkeit und die Steigerung der Konzentrationsfähigkeit sollte dem tageszeitlichen Bedarf des Gehirns angepasst werden. Das Kombinationspräparat Neurochron® enthält hochwertige Wirkstoffe nach chronobiologischen Grundsätzen, in je einer Tablette für den Morgen und den Abend.
Erhältlich in Apotheken oder bei Pharmatrans,
Tel.: 00800 8020 8020

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Alzheimer und die Rätsel um das ApoE-Gen

Prof. Dr. Christian Schneeberger
Empfiehlt genetische Diagnostik: Prof. Dr. Christian Schneeberger

Unter den über 65jährigen Menschen in Deutschland leben etwa eine Million mit einer Demenz-Erkrankung. Der Alzheimer-Typ ist dabei die häufigste Form der kognitiven Defizite, häufig begleitet von depressiven Symptomen.

Alle fünf Altersjahre verdoppelt sich die Zahl der Erkrankten. Forscher haben Grund zu der Vermutung, dass Alzheimer das Gehirn bereits viele Jahre vor dem Auftreten der Krankheit verändert. Zunehmend werden einzelne Gen-Mutationen entdeckt, die einen engen Bezug zu dieser Erkrankungsgruppe aufweisen. Daten zeigen einen Anstieg in den frühen Phasen der Erkrankung. Als  Baustein der Abklärung wird deshalb die frühzeitige molekulargenetische Diagnostik immer wichtiger. Eine Blutprobe aus der Armvene kann einen wichtigen Hinweis liefern.

Als bedeutender Risikofaktor wurde eine „nicht-normale“ Mutation des ApoE-Gens (Apolipoprotein E) identifiziert. Sie wird bei zwei bis drei Prozent der Bevölkerung angetroffen. In dieser Gruppe tritt eine Demenz-Erkrankung häufiger auf. Dazu Fragen an Professor Dr. med. Christian Schneeberger, Genosense Diagnostics GmbH, Wien.

  1. Welche Bedeutung hat die genetische Diagnostik generell als Präventionsmaßnahme?
    Prof. Dr. Christian Schneeberger: Millionenfache kleine Unterschiede in den vermutlich 30.000 bis 40.000 Genen schenken jedem Menschen sein einmaliges Genom. 99,9 Prozent des gesamten Erbgutes sind identisch. Der variable Anteil von 0,1 Prozent trägt zu unserer Individualität bei. Viele Gesundheitsstörungen sind auf kleine „Tippfehler“ in den Genen zurückzuführen. Das gilt auch für Demenzerkrankungen und für den Typ Alzheimer. Wir erben zwar nicht direkt eine Krankheit, jedoch möglicherweise die Veranlagung dazu. Zum Glück können wir auch genetische Vorgaben erben, die sogar einen Schutz unserer Gesundheit darstellen.
  2. Was weiß die Wissenschaft über Demenzrisiken durch Genveränderungen?
    Prof. Dr. Christian Schneeberger: Weltweit konzentrieren sich die Forscher auf das ApoE-Gen. Es ist eine Eiweißsubstanz aus 299 Aminosäuren, die wichtigste dieser Art für das zentrale Nervensystem. Nach einer Reihe von Mutationen weist dieses Gen verschiedene Formen auf. Sie unterscheiden sich nur in zwei der insgesamt 299 Positionen. Die Unterschiede sind enorm. Während eine der Mutationen sogar Schutzwirkung besitzt, wird einer anderen eine erhöhte Alzheimer-Wahrscheinlichkeit zugeschrieben.
  3. Bereits 1993 wurde dieser Risikofaktor erkannt. Kennt man die Wirkungsweise?
    Prof. Dr. Christian Schneeberger: Der entscheidende Mechanismus konnte bisher nicht geklärt werden. Diese ganz bestimmte ApoE-Gen-Mutation (ApoE 4) ist nicht zwangsläufig Bedingung für eine Erkrankung. Das heißt: Viele Träger dieser Mutation bleiben gesund. Andere haben womöglich ein elffach erhöhtes Risiko. Studien belegen jedoch den möglichen Einfluss auf kognitive Leistungen. Träger dieser Gen-Mutation verlieren im Alter in der Regel schneller die Gedächtnisleistung.

Info:
Genosense Diagnostics GmbH,
Donau-City-Straße 1, A-1220 Wien
Tel: 0043 1 2530253 190
www.genosense.com

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