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Weniger LDL, mehr HDL:

Zwei Substanzen regeln das Dilemma

HDL-Cholesterin hat die Fähigkeit, abgelagertes LDL-Cholesterin abzubauen

„Böses” Cholesterin, „gutes“ Cholesterin: Was der Westen von Asien lernt, um den größten Risikofaktor für Gefäßleiden in den Griff zu kriegen

Können harmlos scheinende Auffälligkeiten eine ernste Botschaft enthalten? Wenn es um Hautrötung, Augenbrennen, Entzündungen der Mundwinkel oder aufgesprungene Lippen geht, muss diese Frage bejaht werden.

Es besteht ein kritischer Zusammenhang zwischen Störungen der Haut und Gefahren für die Herzgesundheit. Eine Verbindung, die kaum jemandem bewusst ist. Häufig sind die Blutfettwerte zu hoch.

Das spanische Wort für raue Haut, Pellagra, bezeichnet schon seit dem 18. Jahrhundert eine Vitaminmangelkrankheit. Betroffenen fehlt das Vitamin B3 – unersetzlich für verschiedene chemische Reaktionen im Körper. Dieses folgenschwere Defizit kann viele Ursachen haben. Vor vielen Generationen war es ausschließlich einseitige Ernährung. Heute erscheinen Life-Style-Bedingungen als die wahrscheinlichere Erklärung für die unnatürliche Leerung der Vitamin B3-Speicher. Krankheiten erhöhen den Bedarf enorm. Auch Medikamenteneinnahme kann einen Vitaminmangel herbeiführen, besonders bei genereller Unterversorgung an wertvoller Nahrung.

Vitamin B3 wird im Körper aus Nikotinsäure oder Niacinamid gebildet. Dabei entsteht das metabolisch aktive Niacin. Es ist unerlässlich für die Funktion Hunderter Enzyme.

Im Zusammenhang mit der Herzgesundheit stehen drei Wirkungen des Vitamins B3 besonders heraus: für den Fettstoffwechsel, die antioxidative Entgiftungsleistung der Leber und die Regulierung des Blutzuckerspiegels, gemeinsam mit dem Hormon Insulin.

Wenngleich alle drei angeführten Eigenschaften in hohem Maße gesundheitsfördernd sind, ist die Regulierung der Cholesterine im Zeitalter der Fehlernährung und des Übergewichts von herausregender Bedeutung. In der chemischen Form der Nikotinsäure bremst Niacin das Vorkommen verschiedener Fette im Blut. Dies geschieht auf denkbar natürlichste Weise.

Cholesterinmoleküle und Fettstoffe werden innerhalb unterschiedlicher, winziger Eiweiß-Schiffchen transportiert. Niacin drosselt die Produktion jener Eiweiße, die das schädliche LDL-Cholesterin im Blut befördern. Diese Bremswirkung war noch nie in der Geschichte der Menschheit so notwendig wie heute. Deshalb ist ein Mangel an Vitamin B3 jetzt sehr viel gefährlicher als zu Zeiten der Pellagra.

Das gleiche Vitamin steigert auf der anderen Seite die Bereitstellung jener Eiweißpartikelchen, mit denen sich das gefäßschützende HDL-Cholesterin verbindet. Also: Weniger LDL, mehr HDL, besser geht’s nicht!

Cholesterin, eine wachsartige Körpersubstanz, ist Bestandteil jeder einzelnen Zelle, Baustein ihrer Membrane und Substanz einzelner Hormone. Der Transport erfolgt über die Blutbahn. Seit Jahrzehnten wird ein Anstieg der Blutfette beobachtet. Die Wissenschaft unterscheidet zwei Formen: LDL-Cholesterin (englische Abkürzung für „low density lipoprotein“, Fetteiweiß geringer Dichte): Es besitzt die unerwünschte Eigenschaft, an den Gefäßinnenwänden anzuhaften und dort Ablagerungen zu bilden.

Sein Gegenspieler HDL-Cholesterin (englische Abkürzung für „high density lipoprotein“, Fetteiweiß hoher Dichte) kann LDL-Cholesterin von den Gefäßwänden lösen.

In diesen komplexen Vorgang greift Vitamin B3 regulierend ein. Eine Verengung und Verhärtung der zum Herzen und zum Gehirn führenden Arterien bewirkt am Ziel eine kontinuierlich ausufernde Unterversorgung und zählt zu den häufigsten Todesursachen in der modernen Gesellschaft.

Niacinamid ist eine der wirksamsten Waffen gegen diese Gefahr. Es senkt den Anteil von LDL-Cholesterin und erhöht den Anteil an HDL-Cholesterin.

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Der Pilz Monascus purpureus wandelt Reis in die biologisch aktive Rotreishefe um

Und eine einfache Hautrötung kann darauf hinweisen, dass dem Organismus dieses Vitamin fehlt. Ein Erwachsener benötigt für eine ausreichende Versorgung 13 bis 17 Milligramm pro Tag. Entweder aus der Ernährung (Leber, Fisch, Fleisch, Eier, Getreide, Hülsenfrüchte und andere). Oder als Ergänzung der Nahrung.

Eine weitere, noch verblüffender schützende Funktionssubstanz für den Fettstoffwechsel verrät ihren Mangel nicht so einfach auf der Haut. In der Ernährung von Menschen der westlichen Welt ist sie nämlich nicht vorgesehen. In Asien zählt jedoch eine Hefe aus fermentiertem Reis zur täglichen Grundnahrung. Als Pulver, gerieben und gefriergetrocknet oder als weiche, einem Aufstrich ähnelnde Masse werden die speziellen Phytostoffe von rotem Reis seit Jahrhunderten geschätzt. In der Küche als Gewürz, als Farbstoff in Tofugerichten und als pflanzliches Heilmittel in der fernöstlichen Medizin.

Die Herstellung ist simpel: Reiskörner werden in Wasser eingeweicht. Roh oder zur Sterilisierung gedämpft, wird der Reis für drei bis sechs Tage bei Zimmertemperatur mit der Bakterienkultur Monascus purpureus angesetzt.

Am Ende zeigt er sich innen hellrot, außen rötlich. Die Rotreishefe taucht in unzähligen Lebensmitteln auf: in Tofu, in Rotreisessig, in gefärbten Knabbereien, selbst in der Pekingente. Auch Weine und Schnäpse Asiens, darunter der japanische und koreanische Reiswein, verdanken der Hefe ihren Farbton.
Neben ihrer Rolle als Küchenhelfer fand die Hefe Verwendung in der traditionellen chinesischen Medizin.

Aufzeichnungen aus der T’ang-Dynastie 1600 vor Christus beschreiben ihren Einsatz bei Verdauungsproblemen, Ritualien der Körperreinigung und beim Befreien von „bösem Blut“.

Die große Verbreitung der Rotreishefe bescherte der Bevölkerung Asiens eine aus allen Krankheitsstatistiken herausragende Gefäßgesundheit. Erst 2006 publizierte die Fachzeitschrift Chinesische Medizin (Professor Liu und Kollegen) eine Gesamtauswertung von 93 Studien über die Wirkung der Rotreishefe auf den Cholesterinstoffwechsel. Das problematische LDL sank um 28 Milligramm per Deziliter (mg/dl) und Blutfette insgesamt um 35 mg/dl. Parallel erhöhte sich das HDL-Cholesterin um 6 mg/dl. Herzzwischenfälle waren um 40 Prozent, Todesfälle um 50 Prozent geringer als bei Vergleichsgruppen ohne Rotreishefe. Innerhalb einer Gruppe älterer Chinesen mit Diabetes und Herzleiden konnte die Sterblichkeit um 32 Prozent verringert werden.

In China, Japan und selbst in den chinesischen Ballungszentren innerhalb der USA beträgt der tägliche Konsum dieser Hefe pro Kopf zwischen 14 und 55 Gramm.

Kommentar im American Journal of Clinical Nutrition: „Diese Verbesserungen übertreffen bei weitem die Ergebnisse, die allein durch bewusste, gesündere Ernährung und körperliche Betätigung zu erzielen wären.“

Herz-Gehirn-Gefäßleiden sind der Nummer 1-Killer älterer Menschen. Hohe Blutfettwerte sind die wichtigsten Krankheitsauslöser. Ein Viertel des Cholesterins nehmen wir mit der Nahrung auf, drei Viertel produziert der Körper selbst. Dieser Vorgang wird durch Rotreishefe in natürlichen Grenzen gehalten. Den genauen Wirkmechanismus der Monascus-Hefekultur entschlüsselte erst 1977 der japanische Fermentationsexperte Akira Endo. Die von ihm benannte Hauptsubstanz Monacolin K hemmt die Umwandlung des wichtigsten Enzyms der Cholesterinentstehung. Seitdem wurden sieben weitere Substanzen der Hefe entdeckt, die biochemisch im Stande sind, das Cholesterin im Blut zu senken.

Internationale Studien belegen: Die Verringerung des LDL-Cholesterin und die Vermehrung von HDL-Cholesterin verhindern die Arteriosklerose der Gefäße, gemeinsam mit Entzündungsprozessen unterhalb der Schmerzwahrnehmung.

Die beiden potentesten pflanzlichen Cholesterin-Regulatoren – Rotreishefe und Niacin (Vitamin B3) – sind in dem seit langem bewährten Nahrungsergänzungsmittel Cholesticin® vereint.Eine Langzeitbeobachtung über 15 Jahre belegte seine Wirksamkeit in Bezug auf die Gesamtsterblichkeitsrate von Risikogruppen. Von Cholesticin® profitieren auch Personen mit beginnendem Diabetes. Denn Niacin erhöht zusätzlich die Bereitschaft der Zelle, Glukose aus dem Blut aufzunehmen.

Verbraucher-Tipp
Die Nahrungsergänzung Cholesticin® zur
Blutfettsenkung enthält bereits in einer einzigen Kapsel eine wirksame Dosis von Niacinamid und Rotreishefe. Dieses Produkt erhalten Sie in Apotheken oder bei Pharmatrans.
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