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Nahrungsergänzungsmittel: EPA
Alternative Bezeichnungen: Eicosapentaensäure

Wo
In Fisch sowie in Fischölen aus Makrelen, Lachs, Sardinen, Thunfisch und Hering und in Algen.
Wirkung
EPA (Eikosapentaensäure) kann im Körper (wie DHA) aus Alpha-Linolensäure gebildet werden und gehört auch zu den sogenannten Omega-3-Fettsäuren (dreifach ungesättigte Fettsäuren), die wichtige Funktionen im Organismus erfüllen: Sie verbessern die Durchblutung, hemmen die Blutgerinnung, wirken einer Verstopfung der Gefäße entgegen, haben eine entzündungshemmende Wirkung, beeinflussen den Fettstoffwechsel positiv und regulieren den Herz-Rhythmus. Darüber hinaus senkt EPA den Cholesterinspiegel.
Indikation
- Thrombose
- Durchblutungsstörungen
- Herz-Kreislaufbeschwerden
- Herz-Rhythmusstörungen
- Hauterkrankungen (Ekzeme, Psoriasis)
Mögl. Indikationen
Besondere Effekte werden den Omega-3-Fettsäuren auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) zugeschrieben, da diese Stoffe entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.
Dosierung
Es werden für EPA und DHA zusammen in der Regel 1.250 Milligramm pro Tag empfohlen. Höhere Dosen sollten immer in Absprache mit einem Arzt erfolgen.
Hinweise
Da Omega-3-Fettsäuren gerinnungshemmende Effekte besitzen, kann es bei manchen Personen bei Einnahme von EPA sowie DHA zu Nasenbluten sowie einer Neigung zu blauen Flecken kommen. Darüber hinaus kann es bei einer Zufuhr von mehreren Gramm Fischöl pro Tag zu Magen-Darm-Beschwerden sowie «fischgeschmackigem» Aufstoßen kommen. Bei Überdosierung von mehr als 20 Gramm EPA und DHA pro Tag kann Durchfall auftreten.



