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Pflanzliche Stoffe: Kürbissamen
Alternative Bezeichnungen: Cucurbita pepo L., Cucurbita pepo styriaca I. Greb.

Wo
Der Kürbis ist eine alte Heilpflanze, stammt ursprünglich aus Amerika und kam vor ca. 200 Jahren nach Europa. Die Samen werden aus verschiedenen Kürbisarten gewonnen. In Österreich ist die Steiermark als Hauptanbaugebiet bekannt. Hier wurde auch die für Heilzwecke wichtigste Sorte mit schalenlosen Samen gezüchtet – Curcubita pepo. Die Kürbissamen enthalten Sterole sowie Tocopherole, Spurenelemente (Selen, Mangan, Zink, Kuper), fettes Öl, Kohlenhydrate und Proteine.
Wirkung
Die Einnahme von Extrakten aus Kürbissamen zeigen positive Effekte bei benigner Prostatahyperplasie (Prostatavergrößerung). Die Sterole hemmen die Bindung und Speicherung von Dihydrotesterosteron (DHT) in Prostatazellen, dadurch werden erhöhte DHT-Spiegel reduziert und infolge kommt es zu einer Normalisierung des Prostata-Stoffwechsels.
Indikation
- Reizblase und Miktionsbeschwerden (Störung der Harnblasenentleerung) bei Prostataadenom
- Stadium I bis II
Mögl. Indikationen
- parasitische Würmer im Darm (z.B. Bandwurm)
- Verstopfung
Dosierung
Die empfohlene Tagesmenge liegt bei 10 g Samen.
Hinweise
Kürbissamen sind vor Licht und Feuchtigkeit geschützt zu lagern. Es liegen keine Berichte über unerwünschte Wirkungen vor. Auch kommt es nicht zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Bei Kindern unter 12 Jahren sollte jedoch keine Anwendung erfolgen.



