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Fettabsaugung (Liposuktion)

Mit über 100.000 Eingriffen ist die Liposuktion nach wie vor der beliebteste schönheitschirurgische Eingriff in Deutschland.

Immer mehr Frauen und auch Männer lassen sich unliebsame Fettpolster an Beinen, Bauch oder Armen dauerhaft entfernen. Die Technik der Fettabsaugung wurde in den vergangenen Jahren stetig weiter entwickelt und verfeinert, so dass Risiken weitgehend minimiert und die Ergebnisse entscheidend verbessert werden konnten.

Anwendungsgebiete

Mittlerweile wird die Fettabsaugung überall dort durchgeführt, wo überflüssige Fettzellen entfernt werden sollen. Jene Bereiche, wo am häufigsten eine Liposuktion gewünscht wird, sind nach wie vor die sogenannten „Reiterhosen“, Oberschenkel, Po und Bauch.

Auch Fettpölsterchen an Nacken, Waden, Taille, Oberarmen, Knie und Knöchel können mit modernen Absauggeräten entfernt werden.

Komplizierter ist der Eingriff bei sehr kleinen Fettdepots z.B. an den Wangen oder am Kinn. Hier ist viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl gefragt. Im Allgemeinen erzielt man bei der Fettabsaugung die besten Ergebnisse, wenn die Patienten unter 40 Jahre alt, gesund sind, eine gute Hautelastizität und ein normales Körpergewicht haben. Außerdem sollten keine Wundheilungsstörungen oder Störungen der Blutgerinnung vorliegen.

Bei gutem Allgemeinzustand des Patienten ist eine Liposuktion jedoch auch bis zu einem Alter von 80 Jahren denkbar.

Was man beachten sollte:

Die Fettabsaugung ist nicht geeignet, eine starke Gewichtsreduktion herbeizuführen oder gar Fettleibigkeit zu behandeln. Auch Hautunebenheiten wie Cellulite können damit nur bedingt korrigiert werden.

Das Ziel der Liposuktion sollte immer sein, die Verteilung von Fettdepots so zu beeinflussen, dass eine schlanke Silhouette mit ästhetischen Proportionen entsteht.

Es ist bekannt, dass Diäten oft nicht zu diesem gewünschten Ergebnis führen. Viele Frauen kennen das Problem, dass sie bei einer Diät an Stellen abnehmen, wo sie es gar nicht wünschen, z.B. an der Brust. Andere Bereiche wie z.B. unerwünschte Reiterhosen bleiben dagegen von jeder Hungerkur verschont. Das liegt daran, dass bestehende Fettzellen durch eine Diät zwar verkleinert werden können, sie verschwinden aber nicht. Auch ein regelmäßiges Fitnessprogramm kann der Fettgewebsschicht oft nichts anhaben.

Eine endgültige Fettentfernung erreicht man dann nur durch die Fettabsaugung.

Verfahren & Risiken

Welches Verfahren?

Die Technik der Vibrationslipolyse mit Tumeszenz-Lokalanästhesie nach Dr. Gerhard Sattler (Darmstadt) hat die Fettabsaugung revolutioniert.

Durch diese Methode einer lokalen Betäubung kann auf eine Vollnarkose verzichtet werden, so dass der Eingriff auch in einer kleinen Tagesklinik oder sogar in einer Praxis durchgeführt werden kann. Die Tumeszenzlösung wird in großer Menge in die abzusaugenden Areale injiziert, so dass die Haut straff gespannt wird. Der Arzt kann die Fettdepots dadurch gut lokalisieren. Das feste, zum Teil verhärtete Fettgewebe, weicht auf.

Nach der Betäubung und dem Aufweichen der Fettzellen wird eine vibrierende Kanüle unter die Hautoberfläche eingeführt.

Das aufgeweichte Fettgewebe wird durch die Schüttelbewegung der Kanüle aus dem Bindegewebsnetz herausgeschleudert. Der Patient spürt wegen der Eigenschwingung der Kanüle fast keinen Schmerz. Mithilfe von Spezialkanülen mit bis zu 24 kleineren Öffnungen an der Spitze kann das aufgeweichte Fett jetzt abgesaugt werden. Die obere Hautschicht ist mit der unteren über das feste Bindegewebe verbunden, dazwischen verlaufen Lymphbaenhnen und Blutgefäße und auch die Fettzellen sind auf verschiedene Gewebebereiche verteilt. Nur bei glatt gespannter Haut kann die Absaugkanüle ohne Probleme an den Bindegewebsstrukturen und Gefäß vorbei gleiten und die Fettdepots gezielt absaugen.

Daher ist es dringend erforderlich, den Eingriff nur von einem erfahrenen Spezialisten durchführen zu lassen, der über moderne Geräte und ausreichend Erfahrung verfügt. Bei unsachgemäßer Behandlung können Nerven, Lymphbahnen und Blutgefäße beschädigt werden.

Wann ist man nach der OP wieder fit?

Soweit der Eingriff ohne Komplikationen verlaufen ist, kann der Patient danach entlassen werden. Jene Stellen, an denen die Kanüle eingeführt worden ist, werden mit Klammerpflastern verklebt.

Danach legt der Patient ein Kompressionsmieder an, das ca. 1-4 Wochen getragen werden sollte. Es dient als Entlastung und Stütze, da die abgesaugten Stellen oft noch ein wenig empfindlich sind. Die meisten Patienten fühlen sich 24 Stunden nach der Liposuktion wieder fit, doch sie sollten sich noch 5-7 Tage schonen. Nach 2-3 Tagen ist es möglich, wieder zur Arbeit zu gehen. Normale körperliche Aktivitäten können nach 2 Wochen bereits uneingeschränkt ausgeführt werden.

Risiken

Im Allgemeinen gehört die Liposuktion inzwischen zu den Routineeingriffen in der Beautychirurgie. Sie ist, durchgeführt von einem Spezialisten, weitgehend sicher und komplikationsfrei.

Dennoch sind kleine Verletzungen nie ganz auszuschließen. Es kann auch vorkommen, dass das Ergebnis ästhetisch nicht perfekt ist, wenn Unebenheiten oder Dellen zurückbleiben.

Außerdem können sich im Bereich des Einstichs Narben bilden, in seltenen Fällen kommt es zu einer Wundinfektion. In einigen Fällen wurden bei der Absaugung z.B. die Blutgefäße oder Lymphbahnen beschädigt. Ein kleiner Blutverlust hinterläßt einen sogenannten „blauen Fleck“, größerer Blutverlust muss mit einer Transfusion behandelt werden. Patienten, die bei der Absaugung viel Lymphflüssigkeit verlieren, leiden danach unter Kreislaufbeschwerden und Kopfschmerzen. Man kennt auch Fälle, bei denen nach einer Liposuktion eine Beinvenen-Thrombose festgestellt wurde.

**Sie sollten Sich auf jedem Fall vor einem Eingriff bei Ihrem Arzt nach möglichen Risiken erkundigen.

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