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Hormone

Veränderungen der Versorgung des Körpers mit Hormonen machen einen signifikanten Anteil am Älterwerden aus. Ob sie aktiv das Tempo unseres individuellen, biologischen Alterns bestimmen oder ob sie das Resultat anderer Vorgänge ab der Lebensmitte sind, ist nicht endgültig erforscht.
Die Hormon-Theorie des Alterns besagt, dass die entscheidenden Faktoren von Veränderungen im endokrinen System herrühren. Dieses im Wesentlichen auf Drüsen gestützte Netzwerk kontrolliert die Botenstoffe oder Hormone, durch die alle körperlichen Abläufe geregelt werden.
Die Leistung der Drüsen und damit ihr Einfluss auf den Organismus insgesamt schwächt sich mit zunehmendem Alter ab (die ersten Unterschiede sind schon im vierten und fünften Lebensjahrzehnt nachweisbar).
Am besten bekannt ist die Menopause der Frau, während andere Organe langsamer und unmerklicher vom Mangel an wichtigen Hormonen geprägt werden. Die Hormon-Theorie des Alterns betrachtet die gängigen Alterserscheinungen als direkte Auswirkungen dieser Abschwächungen.
Zunehmend macht sich die moderne Anti-Aging-Medizin die verblüffende Erfahrung zu Nutzen, dass bestimmte pflanzliche Substanzen beim Verzehr im menschlichen Körper mild-hormonelle Wirkungen ohne Nebeneffekte erzielen, für die Frau besonders aus Soja und dem Rotklee. Auf den Kongressen für Anti-Aging-Mediziner tauchen immer wieder neue Erkenntnisse über die Rolle von Hormonen auf, deren Steuerungssubstanzen in der zweiten Lebenshälfte allmählich verloren gehen. Die Beeinflussung der organischen Prozesse durch Hormone von außen ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz Sache des Arztes und wird immer auf der Basis eines individuellen Hormonstatus erfolgen.
Die Anti-Aging-Medizin erkennt Vorteile im Ausgleich verloren gegangener Hormonlevel bis zur Anhebung auf das frühere natürliche Niveau etwa zur Lebensmitte.



