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So bleibt der Mann länger Mann

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WHI-Studie: Doch Risiken durch Östrogene?

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Pregnenolon

Was ist Pregnenolon?

Pregnenolon ist die Vorläufersubstanz für zahlreiche Hormone wie Progesteron und DHEA, das sich wiederum in Östrogen und Testosteron umwandelt.

Es wird hauptsächlich in den Nebennierendrüsen, aber auch in der Leber, im Gehirn und der Haut aus Cholesterin gebildet. Da die im Körper produzierte Menge an Pregnenolon mit fortschreitendem Alter abnimmt, vermindern sich daher auch die von den Hormonen abhängigen Stoffwechselfunktionen. Die Konzentration von Pregnenolon im Gehirn erreicht im Alter von 30 Jahren Höchstwerte und fällt später bis auf 5 Prozent dieser Werte ab.

Ein Mangel an Pregnenolon kann zahlreiche Beschwerden hervorrufen, da die Produktion anderer Hormone von dieser Vorläufersubstanz abhängt: Erschöpfung, Angstzustände, Depressionen, Energie- und Leistungsabfall sowie Gehirnleistungsstörungen. Auch das Risiko von Gelenkerkrankungen steigt an.

Wie wirkt eine Pregnenolon-Therapie?

Neue Studien haben gezeigt, dass Pregnenolon schon in kleinsten Mengen eine erstaunliche Verbesserung des Gedächtnisses bewirkt.

Daher kann es zur Behandlung von krankheits- und altersbedingten Gedächtnisstörungen eingesetzt werden.

Andere Untersuchungen haben eine verbesserte Lernfähigkeit durch die Einnahme von Pregnenolon gezeigt. Darüber hinaus kann eine Therapie die allgemeine Stimmungslage verbessern, das Energiepotential erhöhen und Depressionen verringern.

Pregnenolon wurde bereits in den 40er Jahren erfolgreich zur Behandlung rheumatischer Gelenkerkrankungen eingesetzt. Die Wirksamkeit ist bis heute durch zahlreiche Untersuchungen belegt.

Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen

Eine Behandlung mit Pregnenolon ist frei von unerwünschten Nebenwirkungen. Es hilft sogar präventiv bei Prostata-, Gebärmutter- und Brustkrebs. Schwangere und stillende Frauen sollten Pregnenolon jedoch nicht ohne ärztliche Rücksprache anwenden.

Individuelle Dosierung

Abhängig vom Schweregrad des Mangels liegt die Dosis zwischen 30 bis 200 mg pro Tag.

Wie bei allen anderen Therapien ist auch hier eine Blutuntersuchung unerlässlich, um herauszufinden, ob ein Mangel vorliegt und welche Dosierung bei einer Substitution nötig ist.

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