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Progesteron

Was ist Progesteron?

Progesteron ist wie Östrogen ein weibliches Geschlechtshormon. Es wird vorwiegend in den Eierstöcken, der Plazenta (Mutterkuchen) und in den Gehirnzellen gebildet.

Es steht aber auch dem Mann zur Verfügung, der es aus der Nebennierenrinde geliefert bekommt. Aus Progesteron werden viele andere Hormone gebildet, wie beispielsweise DHEA, es hat jedoch auch eine extrem wirksame Eigenständigkeit. Im der Anti-Aging Medizin liegt seine Bedeutung in der Wirkung auf die Haut und das Gehirn, wo es als Nervenbotenstoff wirkt. Spätestens in den Wechseljahren reduziert sich der körpereigene Progesteron-Spiegel jedoch bei Frauen fast bis auf Null.

Progesteron-Mangel

Progesteron ist besonders wichtig für den Wasserhaushalt im Körper, die Stabilität der Venen und Knochen sowie für eine seelische Ausgeglichenheit.

Bei einem Mangel kann es zu vermehrter Flüssigkeitsspeicherung im Gewebe kommen. Bei Frauen führt dies zu geschwollenen Beinen und Spannungsgefühl in den Brüsten. Darüber hinaus kann ein Mangel zu einer erhöhten Osteoporosegefahr und Herzerkrankungen führen. Typisch für einen Progesteronmangel ist auch eine vermehrte Gereiztheit und Unausgeglichenheit - ein Symptom, das in den Wechseljahren häufig auftritt.

Wie wirkt eine Wachstumshormon-Therapie?

Die Hautalterung und Faltenbildung wird durch einen Verlust der Sexualhormone verursacht.

Eine Behandlung mit Progesteron verlängert die Lebensdauer der Hautzellen, verhindert den Abbau von Kollagen und wirkt so der Entwicklung von Falten, aber auch von Cellulitis entgegen.

Die zusätzliche Einnahme von Progesteron kann jedoch auch Angstzustände normalisieren und die Merkfähigkeit verbessern, da das Hormon die Verlangsamung altersbedingter Hirnprozesse beeinflusst. Zusammen mit Öl auf die Haut aufgetragen, wirkt Progesteron wasserausschwemmend, so dass Ödeme verschwinden.

Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen

Reines Progesteron ist sehr stark angstlösend und bewirkt Müdigkeit. Daher sollte es abends eingenommen werden. Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt.

Individuelle Dosierung

Wie alle Hormone sollte Progesteron immer unter ärztlicher Aufsicht und nur bei einem bestehenden Hormonmangel eingenommen werden.

Die Einnahme muss individuell auf den Patienten abgestimmt sein – besonders eine langfristige Anwendung. Wichtig sind exakte Indikation, Abwägung möglicher Vor- und Nachteile, individuelle Dosierung sowie Überwachung und Vorsorge durch spezialisierte Ärzte. Es sollten nur Hormonpräparate verwendet werden, deren einwandfreie Qualität vom Hersteller garantiert wird. Denn verunreinigte Präparate können zu Allergien oder Vergiftungen führen. Auch sind natürliche Progesteron-Präparate (wie z.B. Utrogest) den – leider immer noch weitverbreiteten – aus Pferdeurin synthetisierten Produkten vorzuziehen.

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